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Vangardist erreicht über 55 Millionen Menschen

Die Aprilausgabe des „Vangardist“ wurde mit einer Mischung aus Druckerfarbe und Blut HIV-positiver Menschen gedruckt. Über 300 Medien berichteten darüber, ein Exemplar soll nun im Denver Art Museum ausgestellt werden.

Die Sonderausgabe des Magazins wurde mit dem sterilisierten Blut dreier HIV-positiver Spender gedruckt. Insgesamt erreichte die internationale Berichterstattung über 55 Millionen Menschen. Zahlreiche Stars zeigten bereits ihre Unterstützung, darunter auch Conchita Wurst. In einem Video öffnet sie vor laufender Kamera die Schutzhülle. Sie bedankte sich für die Aktion und appellierte an ihre Fans: „Es ist so wichtig, über das Thema zu sprechen. Es ist immer noch eine große Sache, HIV-positiv zu sein.“ Wer in den nächsten Tages das Video teilt, hat auch die Chance ein von ihr signiertes Exemplar zu erhalten.

Im Netz löste die Aktion aber auch hitzige Diskussionen aus. Über acht Millionen Likes, Shares und Kommentare wurden bisher gezählt. Mediziner und Betroffene begrüßen die Kampagne, da die zum Teil verdrängte Stigmatisierung von Menschen mit HIV wieder in den Schlagzeilen gebracht wurde.

“Können kaum unseren Job machen”

Über 300 internationale Medien, darunter auch BBC, ABC, CBS, Al Jazeera, Huffington Post und das Time Magazin, berichteten über die Kampagne des „Vangardist“. „Vor lauter Interviewanfragen konnten wir zwei Wochen lang kaum mehr unseren Job machen. Auch in den Nachtstunden standen wir für Live-Interviews beginnend in den USA, Kanada, Kolumbien, Argentinien etc. Rede und Antwort“, so CEO Julian Wiehl.

Zwei Exemplare angefordert

Auch in der Kunstwelt ist die „Vangardist“-Sonderausgabe bereits Thema. So hat das Denver Art Museum bereits zwei Exemplare für ihre permanente Sammlung angefordert. „Wir haben eine signifikante Sammlung zeitgenössischer Plakate, welche die aktuellen Konflikte, Sozial- und Umweltprobleme auf den Punkt bringen. Ich habe großes Interesse, diese Sammlung abseits von Postern zu erweitern, und das VANGARDIST Magazin wird uns genau das erlauben“, so Darrin Alfred, Kurator für Architektur, Design und Grafik des Museums.

Eine weitere Ehre wurde dem Magazin in Cannes zuteil. Diese Woche wird der Goldene Löwe, die höchste Auszeichnung in der Werbebranche, vergeben – der Vangardist ist unter den Nominierten.

„Mir wäre lieber, wenn solche Kampagnen nicht mehr notwendig wären. Die Reaktionen der Medien und der Leser haben aber gezeigt, dass es noch großen Aufklärungsbedarf gibt“, so Julian Wiehl. (red)

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