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Vandalismusdelikte in Vorarlberg weiter steigend

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Bregenz - Von Jänner bis August 2007 ist die Kriminalität in Vorarlberg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um acht Prozent auf 15.130 Delikte gestiegen. Das ist nach Angaben der Sicherheitsdirektion vor allem auf den Zuwachs bei den vorsätzlichen Sachbeschädigungen zurückzuführen.

Die Aufklärungsquote der Vorarlberger Polizei von 54,9 Prozent (plus 0,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) ist laut Kriminalstatistik aber weiter die höchste in Österreich.

Waren es in den ersten acht Monaten 2006 noch 1.679 angezeigte Sachbeschädigungen, verzeichnete die Exekutive im selben Zeitraum 2007 einen Anstieg um 28,7 Prozent auf 2.161 Delikte. Um die hohe Zahl der Vandalismusdelikte einzudämmen, führte die Polizei Schwerpunktaktionen durch. Im Bezirk Bregenz konnte so eine Reihe von jugendlichen Straftätern ausgeforscht werden. Diese Schwerpunktaktionen sollen in den kommenden Monaten auf das gesamte Bundesland ausgeweitet werden, kündigte die Polizei an.

Weiter zunehmend sei die Zahl der fahrlässigen Körperverletzungen im Straßenverkehr (plus 13,8 Prozent), ebenso jene der gefährlichen Drohung und der Nötigung, informierte die Exekutive. In den ersten acht Monaten des Jahres wurden zudem 80 Anzeigen wegen „Stalking“ erstattet. Die Anzeigen wegen Diebstahls stiegen um 2,3 Prozent, ihr Zuwachs konnte damit laut Polizei leicht gebremst werden.

Bei der Raubkriminalität sei vor allem eine Zunahme bei einfachem Raub festzustellen, diese Delikte nahmen von Jänner bis August 2007 um 64,3 Prozent zu. Positiv stimme die Tatsache, dass die Schwerkriminalität wie schwerer Raub, Gewaltdelikte oder Vergewaltigung nicht angestiegen sei. Die Drogenkriminalität ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum rückläufig, 17,1 Prozent weniger Anzeigen wurden in diesem Bereich registriert.

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