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Väterchen Frost schafft bizarre Kunstwerke

Ein wundersam quallenartiges Geschöpf hält den Bootsanlegepfahl umfangen.
Ein wundersam quallenartiges Geschöpf hält den Bootsanlegepfahl umfangen. ©Harald Pfarrmaier
Eisige Kunst

Bregenz. (hapf) Den längerfristigen Prognosen zu Folge bleiben uns die kräftigen Minusgrade erhalten. Vor allem in der Nacht sinken die Temperaturen stark ab. Das Wetter selbst bleibt meist sonnig bis heiter, nur an wenigen Tagen ist Schneefall vorausgesagt. Wer sich warm eingepackt auf einen Spaziergang ans Seeufer wagt, dem begegnet der Winter von seiner schönsten Seite. Väterchen Frost schuf wundersam-schöne und bizarre Kunstwerke.

In blau schimmernder Eisschicht gefangen liegen still und starr einige wenige Boote im Segelhafen. Sie scheinen den eisigen Temperaturen zu trotzen, so wie die Schwäne und Blesshühner, die am Mehrerauer Seeufer durch das noch offene Wasser ziehen. Am Uferrand sind Steine von einer dicken Eisschicht wie mit Zuckerguss überzogen. An den Badestufen in den See und den Geländern regen die schönsten Skulpturen die Phantasie an. Väterchen Frost schaffte gemeinsam mit dem Wind bizarre Kunstwerke. Die Bootsanlegepfähle sind in glitzernden Eispanzern gefangen, die sie gleich wundersamen quallenartigen Geschöpfen umschließen. Eisvorhänge sind zu bewundern und Eiszapfen scheinen sich im Wind zu wiegen. Und über allem die sanfte Ruhe eines frostigen Wintertages, nur unterbrochen vom Kreischen der Möwen. Das Bregenzer Seeufer bietet in diesen Tagen Erholung pur und die eisige Natur verwöhnt mit fantastischen Gebilden.

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