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Vaduz: Gepanzerte Scheibe eingeschlagen und Gefängnis angezündet

Der Insasse zündete seine Bettwäsche an.
Der Insasse zündete seine Bettwäsche an. ©Landespolizei des Fürstentums Liechtenstein; Canva
Am Mittwochabend kam es im Gefängnis in Vaduz zu einem Brand. Ein Insasse zündete seine Bettwäsche an und schlug eine gepanzerte Scheibe ein.
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Gegen 21.24 Uhr kam es im Landesgefängnis Vaduz zu einem Brand. Nach bisherigen Erkenntnissen schlug ein Mann, welcher aktuell in Untersuchungshaft ist, gewaltsam die gepanzerte Scheibe ein. Anschließend zündete er im Bereich des Fensters ein Teil seiner Bettwäsche an. Durch das Feuer kam es zu einer starken Rauchentwicklung in der Gefängniszelle und im Aussenbereich.

Insasse in Sicherheit gebracht

Die sofort alarmierten Polizeipatrouillen, welche auf Streife waren, konnten trotz starkem Rauch in die brennende Gefängniszelle vorrücken und den Insassen in Sicherheit bringen und die ersten Löschmaßnahmen einleiten. Die ebenfalls alarmierte Feuerwehr Vaduz rückte mit einem Großaufgebot aus, um die Zelle zu löschen und das Gefängnisgebäude zu entlüften. Ebenfalls im Einsatz war der Rettungsdienst des LRK sowie ein Einsatzleiter Sanität.

Fünf Personen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung im Spital

Der Insasse sowie vier Polizisten mussten anschließend mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Spital zu weiteren medizinischen Untersuchungen. Durch das rasche Eingreifen der Polizei und Feuerwehr mussten keine weiteren Insassen evakuiert werden bzw. kam es zu keinen weiteren verletzten Personen. Die genaue Brandursache muss noch geklärt werden.

(VOL.AT)

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