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USA: Wieder Kleinflugzeug über Washington

Zum zweiten Mal binnen knapp zwei Wochen ist ein Privatflugzeug in den gesperrten Luftraum über Washington eingedrungen und hat einen Alarm ausgelöst. Nun wird diskutiert, ob solche Maschinen abgeschossen werden dürfen.

Anders als am 11. Mai wurden die Räume des Weißen Hauses und des Kapitols am Montag aber nicht evakuiert. Lediglich der Senat unterbrach seine Sitzung für etwa zehn Minuten. Die Cessna wurde von Militärmaschinen abgefangen und landete schließlich auf dem nördlich von Washington gelegenen Flughafen Gaithersburg im Staat Maryland, wie die Behörde für Verkehrssicherheit mitteilte.

Am 11. Mai waren tausende Menschen evakuiert worden, nachdem das unerwartete Eindringen einer Cessna in den Luftraum über Washington die höchste Alarmstufe aktiviert hatte. Nach Angaben der amerikanischen Luftfahrtbehörde verlor der Pilot der Maschine inzwischen seine Fluglizenz.

Im Ministerium für Heimatschutz wird derweil erwogen, ob Piloten der Küstenwache die generelle Genehmigung erhalten sollten, Flugzeuge in gesperrtem Luftraum notfalls abzuschießen. Dies geht aus einem internen Dokument hervor, das der Nachrichtenagentur AP vorliegt. Allerdings könnte es hierbei Kompetenzstreitigkeiten mit dem Verteidigungsministerium geben. Auch schien zunächst unklar, ob eine solche Entscheidung auf ministerieller Ebene erfolgen könnte oder ob der Kongress zustimmen müsste.

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