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USA: Suche nach Schutz vor Kälte

In den Vereinigten Staaten suchen tausende Menschen in Notunterkünftigen Schutz vor dem eisigen Winter. Am Dienstag waren noch immer 380.000 Haushalte ohne Strom.

Zuvor hatte ein schwerer Sturm das Gebiet von Texas bis Maine mit Eis, Schnee und Regen überzogen. Aufgrund von Schnee und Kälte kamen mindestens 54 Menschen in neun US-Staaten ums Leben.

Besonders schwer traf es den Staat Oklahoma. In der Ortschaft McAlester waren die meisten der 18.000 Einwohner seit vier Tagen ohne Strom. Viele hielten es in ihren ausgekühlten Häusern nicht länger aus und versammelten sich mit Decken in der Baptistenkirche, die Heizgeräte aufstellte. „Wenn es die Notunterkunft nicht gäbe, wüsste ich nicht wohin“, sagte die 38-jährige Tara Guzman, die mit ihren vier Kindern kam. Gouverneur Brad Henry kündigte seinen Besuch in McAlester und anderen Regionen des Staates an. „Ich möchte mir die Schäden anschauen und sicherstellen, dass wir alles tun, um den Menschen dort zu helfen“, sagte er. In Missouri rüsteten sich 85 Notunterkünfte für die Aufnahme von mehr als 3.600 Menschen. In dem Staat waren 163.000 Häuser ohne Strom. In der Ortschaft Buffalo blieben am Dienstag fast alle Geschäfte, Tankstellen und Restaurants geschlossen. „Ich habe mit Menschen gesprochen, die seit 50 Jahren hier leben, und keiner kann sich daran erinnern, dass es jemals so schlimm war“, sagte Bürgermeister Jerry Hardesty. Der Ort war seit Samstag ohne Strom. Zeitweise war auch die Trinkwasserversorgung unterbrochen. Der Energiekonzern Ameren erklärte, dass alle 210.000 Haushalte ohne Strom voraussichtlich erst bis Mittwochabend wieder ans Netz angeschlossen werden könnten. Ebenfalls ohne Strom waren Kunden im Staat New York, in Massachusetts und New Hampshire.

Für Mittwoch erwarteten die Meteorologen erneut gefrierenden Regen in Texas, wo die Amtseinführungszeremonie des Gouverneurs zum ersten Mal seit fünf Jahrzehnten in ein Gebäude verlegt werden musste. Die traditionelle Parade für Gouverneur Rick Parry wurde abgesagt. In der gesamten Region schlossen Schulen und Universitäten sowie Verwaltungsbehörden.

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