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USA: Schnee in Kalifornien

Die Kältewelle in den USA hat nun auch dem kalifornischen Prominenten-Wohnort Malibu am Pazifischen Ozean Schnee beschert. US-weit gab es bereits mehr als 60 Tote.

Wo normalerweise die Stars der Film- und Musikindustrie 365 Tage im Jahr in der Sonne braten können, lag am Mittwoch zentimeterdicke Schneeschicht auf den Hügeln um die Luxusvillen.

US-weit kamen durch das Sturm-, Eis- und Schneechaos bis Donnerstag bereits mehr als 60 Menschen ums Leben, die meisten durch Unfälle auf eisglatten Straßen. Hunderttausende blieben ohne Strom. Die Wetterdienste gaben für die nächsten Tage weitere Kältewarnungen aus.

Angesichts der ungewöhnlichen Schneebilder sprach die „Los Angeles Times“ von einer „surrealen“ Situation. Auch in niedrigeren Lagen in der unweit von Malibu gelegenen Metropole Los Angeles schneite es. Der Rasen der berühmten Universität von Kalifornien (UCLA) im Viertel Westwood lag unter einer dünnen weißen Schneeschicht. In Santa Monica westlich von Los Angeles lieferten sich Kinder Schneeballschlachten und fuhren Schlitten. Nördlich von LA wurden Teile der Autobahn zur kalifornischen Hauptstadt Sacramento gesperrt.

Das sonst sonnenverwöhnte Kalifornien leidet seit Freitag unter einem ungewöhnlichen Kälteeinbruch. In Los Angeles wurden erstmals seit 20 Jahren weniger als drei Grad Celsius gemessen. Gouverneur Arnold Schwarzenegger hatte am Dienstag den Notstand ausgerufen und Washington um Hilfe für die Bauern gebeten. Vor allem die Besitzer der kalifornischen Zitrusplantagen rechnen mit Milliardenverlusten.

Die ungewöhnliche Kältewelle drang am Mittwoch weiter gen Süden vor. Der Flughafen von Dallas (Texas) strich rund ein Viertel aller Flüge, in San Antonio und Houston blieben die Schulen geschlossen. South Carolina und Georgia mussten für Donnerstag mit Eis und Eisregen rechnen.

Im leidgeprüften Mittleren Westen und Nordosten waren unterdessen erneut 300.000 Menschen ohne Strom. „Hier sieht es aus wie in einem Kriegsgebiet“, sagte der Gouverneur von Oklahoma, Brad Henry, nach einem Besuch der von den eisigen Stürmen am schwersten betroffenen Gebiete: „Ich hätte nie gedacht, dass Eis derartige Schäden anrichten kann“. US-Präsident George W. Bush hatte bereits am Sonntag und Montag für Oklahoma und Missouri den nationalen Notstand ausgerufen. In den nordwestlichen Bundesstaaten Oregon und Washington gingen Tausende am Mittwoch nicht zur Arbeit. Auch sie mussten damit rechnen, dass das eisige Wetter weiter anhält.

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