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USA: Mehr als 83.000 Festnahmen

Die USA haben in ihrem Kampf gegen den Terror in den vergangenen vier Jahren seit dem 11. September 2001 mehr als 83.000 Menschen festgenommen. Rund 14.000 sind derzeit noch inhaftiert.

Die meisten sind in irakischen Gefängnissen, wie aus Angaben von US-Vertretern in Bagdad und Washington hervorgeht. Die meisten der Inhaftierten würden nach kurzer Zeit wieder freigelassen, hieß es. Die US-Regierung begründet die vielen Festnahmen vor allem in Afghanistan und im Irak damit, dass die Stabilität in diesen Ländern wiederhergestellt und mutmaßliche Terroristen aufgehalten werden müssten. Rund 700 Gefangene wurden in das von Menschenrechtsgruppen immer wieder kritisierte US-Lager Guantanamo auf Kuba gebracht.

Unter Beschuss geraten ist die US-Regierung auch wegen zum Teil ungeklärter Befragungsmethoden. Offiziell heißt es, alle Befragungen von Gefangenen erfolgten im „Einklang mit dem Gesetz“. Da es daran aber Zweifel gibt, hat US-Senator John McCain, der als Soldat selbst während des Vietnamkriegs Gefangener der Nordvietnamesen war, eine Gesetzesinitiative gestartet, um jede grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung von Gefangenen zu verbieten. Bis März sind 108 Gefangene in US-Gewahrsam gestorben, darunter 22 bei einem Angriff von Rebellen auf das Gefängnis in Abu Ghraib. Mindestens 26 Fälle werden wegen Mordes untersucht. In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass es bei den US-Streitkräften 400 Ermittlungen gab und dass 95 Soldaten wegen Fehlverhaltens angeklagt wurden.

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