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USA: Kerry erhebt Vorwürfe gegen Republikaner

Der unterlegene demokratische US-Präsidentschaftskandidat John Kerry hat schwere Vorwürfe gegen die Republikaner erhoben. Viele Wähler hätten ihre Stimme im November nicht abgegeben.

Die Wähler seien eingeschüchtert oder in die Irre geführt worden, sagte Kerry am Sonntagabend bei einer Veranstaltung der League of Women Voters in Boston. „Im vergangenen Jahr wurde zu vielen Menschen das Wahlrecht verwehrt. Zu viele, die wählen wollten, wurden eingeschüchtert.“

Anhänger Kerrys haben schon nach der Wahl beklagt, vor allem in demokratischen Hochburgen sei es zu Unregelmäßigkeiten wie langen Warteschlangen und zu wenigen Wahlmaschinen gekommen. Entsprechende Klagen wurden zurückgewiesen.

Am Sonntag beschrieb Kerry, wie die Wähler betrogen worden seien. „Es wurden Flugblätter verteilt, auf denen stand, die Demokraten würden am Mittwoch, die Republikaner am Dienstag wählen.“ Am Mittwoch war die Wahl indes schon vorbei. Auch seien demokratische Wähler angerufen worden. „Man sagte ihnen, niemand, der schon einmal einen Strafzettel bekommen hat, dürfe wählen.“ Aus der Wahl war George W. Bush als deutlicher Sieger hervorgegangen. Das endgültige Ergebnis stellte Kerry nie in Frage.

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