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USA entsenden weitere Kriegsschiffe Richtung Jemen

Medien: Um Lieferung iranischer Waffen in den Jemen zu verhindern.
Medien: Um Lieferung iranischer Waffen in den Jemen zu verhindern. ©AP
Die USA haben zwei weitere Kriegsschiffe in Richtung Jemen entsandt. Der Flugzeugträger "USS Theodore Roosevelt" und sein Begleitkreuzer, die "USS Normandy", würden vom Golf ins Arabische Meer verlegt, teilte ein Sprecher des US-Verteidigungsministeriums am Montag mit. Die Marine erklärte, Ziel sei, "sicherzustellen, dass wichtige Schifffahrtsrouten in der Region offen und sicher bleiben".

Der Sprecher des US-Verteidigungsministeriums wies Berichte zurück, nach denen die neuen Kriegsschiffe die Aufgabe hätten, die Lieferung iranischer Waffen in den Jemen zu verhindern. In Regierungskreisen hieß es, die Anwesenheit der Kriegsschiffe eröffne der US-Politik zusätzliche Optionen für den Fall, dass sich die Lage im Jemen verschlechtere. In den Gewässern vor dem Jemen kreuzen bereits sieben andere US-Kriegsschiffe.

Saudi-Arabien fliegt seit Wochen Angriffe

Im Jemen herrscht derzeit Bürgerkrieg. Die Aufständischen kämpfen in dem Land gegen Anhänger des geflohenen Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi. Das benachbarte Saudi-Arabien, das mit dem Iran um die Vorherrschaft in der Region wetteifert, unterstützt Hadi. Seit Wochen bombardiert eine von Riad geführte regionale Allianz Stellungen und Waffenlager der Houthis. Die USA unterstützen das Bündnis mit Waffen und Geheimdienst-Erkenntnissen. Der Iran hat die Angriffe verurteilt. Teheran bestreitet, die Houthi-Rebellen mit Waffen auszurüsten.

(APA)

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