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US-Soldaten kämpfen in Afghanistan auch für bedrohte Tierarten

©AP
US-Soldaten in Afghanistan jagen nicht nur radikalislamische Taliban-Kämpfer, sie helfen auch beim Schutz bedrohter Tierarten wie Schneeleopard und Marco-Polo-Schaf. Der Tierschutzverein des New Yorker Zoos in der Bronx habe eine Fortbildung für US-Militärs in Afghanistan abgehalten.

So hieß es in einer am Mittwoch in Kabul veröffentlichten Erklärung der US-Streitkräfte. Dabei sollten die Soldaten lernen, wie der Handel mit illegalen Tierprodukten wirksam unterbunden werden könne.

Der Schneeleopard, der in den Bergen im Norden Afghanistans lebt, gehört zu den am meisten vom Aussterben bedrohten Tierarten der Welt. Sein begehrtes weiß-graues Fell wird auf dem größten Markt von Kabul für 500 Dollar feilgeboten. Aber auch innerhalb der Stützpunkte der US-geführten Schutztruppe ISAF müsse der illegale Handel mit Fellen wirksamer verhindert werden, räumte das Kommuniqué ein. Marco-Polo-Schafe, mit bis zu 150 Kilogramm Gewicht die größten Schafe der Welt, leben in großer Höhe und werden wegen ihrer riesigen Hörner getötet.

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