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US-Regierung soll Todesstern bauen

Ob Darth Vader (hier 2010 bei der 30-Jahr-Feier zu "Das Imperium schlägt zurück") das Kommando übernehmen wird?
Ob Darth Vader (hier 2010 bei der 30-Jahr-Feier zu "Das Imperium schlägt zurück") das Kommando übernehmen wird? ©EPA
Die Wirtschaft der Vereinigten Staaten leidet wie die meisten Volkswirtschaften unter den Auswirkungen der Wirtschaftskrise. Grund genug für tausende Amerikaner, den Bau des Todessterns aus den "Star Wars"-Filmen vorzuschlagen.
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Der Antragssteller kann der ultimativen Waffe des Imperators und dessen treuen Diener Darth Vader durchaus einiges abgewinnen. Die Weltall-Waffenplattform soll Arbeitsplätze in den Bereichen Maschinenbau, Baugewerbe und in der Erforschung des Alls schaffen. Außerdem würde er natürlich eher nebenher die nationale Sicherheit verbessern. Für den Baubeginn wird das Jahr 2016 empfohlen.

Die auf der Webseite “We, the people” eingebrachte Petition wurde bereits von über 5400 Personen unterzeichnet. Falls sie bis zum 14. Dezember 25.000 Unterstützer hat, muss sich die Regierung rund um Barack Obama damit auseinandersetzen und zumindest eine Stellungnahme zum Antrag abgeben.

800.000 Jahre Produktionszeit

Ein Bauprojekt dieser Größenordnung würde aber nicht nur die USA überfordern. Wie Studenten der Lehigh University in Pennsylvania berechneten, würden für den Bau des Todessterns 1.080.000.000.000.000 Tonnen Stahl gebraucht werden.

Diesen zu erzeugen, würde beim der aktuellen weltweiten Produktionskapazität “nur” 833.315 Jahre dauern. die Kosten für den Stahl sind bei 852,000,000,000,000,000 US-Dollar. Das entspricht dem 13.000fachen der weltweiten Wirtschaftsleistung.

Imageverlust vorprogrammiert

Eisen gäbe es genug für zwei Millionen Todessterne, eine Metallknappheit steht dem Projekt also nicht im Wege. Auch dürfte die Besatzung des Raumschiffes mit über 160 Kilometer Durchmesser in die Millionen gehen. Die Arbeitsplätze wären also auf lange Sicht gesichert.

Ein negativer Aspekt bleibt aber: Darth Vader und das Imperium sind auf der dunklen Seite der Macht, die Guten sind im Film die Rebellen. Der Imageverlust wäre also vorprogrammiert. Falls sich die Petition durchsetzen sollte – was dank der Berichterstattung relativ wahrscheinlich wurde – bleibt nur zu hoffen, dass die USA aus den Filmen gelernt hat und die Lüftungsschächte besser schützt. (VOL.AT)

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