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US-Feuerwehrleute aus Hinterhalt angegriffen

Zwei Feuerwehrmänner sind am Heiligen Abend in den USA bei einem Einsatz aus einem Hinterhalt von einem 62-Jährigen erschossen worden. Es deute alles darauf hin, dass die Einsatzkräfte absichtlich in die Falle gelockt wurden, sagte der lokale Polizeichef.

Im Haus des Schützen wurden zudem Leichenteile entdeckt. Nach Polizeiangaben könnte es sich um die Überreste der Schwester des Schützen handeln. Nach Angaben der Behörden wurden die Brandbekämpfer in Webster im Staat New York zu einem brennenden Haus und Auto gerufen. Die Männer hätten gerade ihr Fahrzeug verlassen und wollten mit dem Löschen beginnen, als die Schüsse fielen.

Sieben Gebäude vom Feuer zerstört

Mindestens vier Feuerwehrleute wurden getroffen, zwei von ihnen tödlich. Auch ein Polizist sei verletzt worden. Der vorbestrafte Täter erschoss sich in der Nähe des Tatorts. Die Bluttat ereignete in einem idyllischen Vorort von Rochester am Ontario-See, mehr als 500 Kilometer von der Metropole New York City entfernt. Ein angeschossener Feuerwehrmann konnte nach einer Stunde mit seinem eigenen Wagen fliehen. Ein anderer wurde bewusstlos gefunden. Das Feuer habe sich auf benachbarte Häuser ausgebreitet und letztlich sieben Gebäude zerstört, berichtete die New York Times am Dienstag.

Abschiedsbrief könnte Motiv liefern

Die Polizei sprach über den 62-Jährigen von einem offensichtlich geistig verwirrten Täter mit einem kriminellen Hintergrund. Der Mann habe 1981 seine 92 Jahre alte Großmutter erschlagen und dafür bis 1998 im Gefängnis gesessen. 2006 seien seine Bewährungsauflaugen ausgelaufen, so dass er nicht mehr unter Beobachtung der Behörden gestanden habe. Er habe in einem Haus mit seiner Mutter gelebt, die in diesem Jahr gestorben sei. Hinweise auf ein Motiv für seine Tat gebe es nicht.

“Tun, was ich am besten kann: Menschen töten”

Im Haus des Schützen fand die Polizei einen drei Seiten langen getippten Brief, bei dem es sich ersten Erkenntnissen nach um einen Abschiedsbrief handeln könnte. “Ich muss mich noch bereit machen, um zu sehen, wie viel von der Nachbarschaft ich abbrennen kann und um das zu machen, was ich am besten kann: Menschen töten”, heißt es darin.

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