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US-Botschafter droht deutschen Firmen mit Sanktionen

Zwischen den USA und Deutschland drohen neue diplomatische Spannungen. Anlass sollen Briefe des US-Botschafters Richard Grenell an deutsche Unternehmen sein, berichtet die "Bild am Sonntag". Darin drohe er denen, die am Bau der umstrittenen russischen Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2 beteiligt sind, mit US-Sanktionen.

Wenn mit Nord Stream 2 und der Pipeline TurkStream der bisherige europäische Gas-Import über die Ukraine überflüssig werde, verliere diese an sicherheitspolitischer Bedeutung, begründe Grenell seine Kritik. Damit steige die Gefahr russischer Interventionen. Zudem mache sich die EU in der Energiesicherheit von Russland abhängig.

“Im Ergebnis untergraben Firmen, die den Bau beider Pipelines unterstützen, aktiv die Sicherheit der Ukraine und Europas”, zitiert die Zeitung aus dem Schreiben. “Wir betonen, dass Firmen, die sich im russischen Energieexport-Sektor engagieren, sich an etwas beteiligen, das ein erhebliches Sanktionsrisiko nach sich ziehen könne.”

Im Auswärtigen Amt in Berlin stoße das Vorgehen auf Unverständnis. Grenells Vorgehen entspreche nicht den diplomatischen Gepflogenheiten. “Der Brief ist nicht als Drohung aufzufassen, sondern als klare Botschaft der US-Politik”, zitierte die Zeitung einen Sprecher Grenells.

(APA/ag.)

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