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US-Außenminister: Noch höchstens zwei Jahre Zeit für Nahostfrieden

Das Zeitfenster für eine Zweistaatenlösung schließt sich.
Das Zeitfenster für eine Zweistaatenlösung schließt sich. ©AP
Erstmals seit dem Start seiner intensiven Vermittlungsbemühungen im Nahen Osten hat US-Außenminister John Kerry mit der Vorgabe eines Zeitrahmens den Druck auf die Konfliktparteien erhöht.

Vor dem Auswärtigen Ausschuss des Abgeordnetenhauses in Washington sagte Kerry am Mittwoch (Ortszeit), er sehe, “dass sich das Zeitfenster für eine Zweistaatenlösung schließt. Wir haben dafür noch ein, eineinhalb oder zwei Jahre, oder es ist vorbei.” Der neue Außenminister der USA hat in den vergangenen beiden Monaten bereits drei Mal Israel und die Palästinensischen Autonomiegebiete zu Gesprächen besucht.

Ex-Premier Tony Blair wird Sondergesandter

Bei seinem ersten Auftritt vor US-Parlamentariern seit seinem Amtsantritt im Februar berichtete Kerry, dass sich der britische Ex-Premierminister Tony Blair bereit erklärt habe, als Sondergesandter des Nahost-Quartetts aus UNO, USA, Russland und EU die Aufgabe zu übernehmen, “die Wirtschaft in den Palästinensergebieten einen Quantensprung voran zu bringen”. Auch der Vorstandsvorsitzende von Coca Cola, Muhtar Kent, wolle sich dabei engagieren. Diese Bemühungen um eine Verbesserung der Lebensbedingungen der Palästinenser seien aber nur komplementäre Schritte, die den Friedensprozess unterstützen, aber nicht ersetzen können, stellte Kerry vor dem Auswärtigen Ausschuss klar. (APA)

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