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US-Außenministerin Rice besucht Bethlehem

©AP
US-Außenministerin Condoleezza Rice hat am Mittwoch ihre Nahost-Reise in Bethlehem fortgesetzt. Sie besichtigte am Morgen die Geburtskirche, die nach christlicher Tradition über dem Ort der Geburt Christi erbaut wurde.

Am Montag sagte Rice, die aus einer presbyterianischen Pfarrersfamilie stammt, sie freue sich sehr auf den Besuch in Bethlehem, da sie selbst zutiefst religiös sei. Die christlichen Kirchen im Heiligen Land klagen über zunehmende Schwierigkeiten; der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Michel Sabbah, hatte wiederholt schwere Vorwürfe gegen die israelische Okkupationspolitik erhoben.

Im Anschluss an Rices Unterredungen in Kairo standen am Mittwoch weitere Gespräche mit dem israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert auf dem Programm. Außerdem wollte sie ein weiteres Mal mit dem palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas in Ramallah zusammentreffen. Bei ihrem vorangegangenen Treffen hatte sie gesagt, die Zeit sei “reif für einen palästinensischen Staat”. Die geplante Nahost-Konferenz im November in den USA müsse „substanziell“ sein. US-Präsident George W. Bush habe das Ende des israelisch-palästinensischen Konflikts zu einem seiner Hauptanliegen gemacht.

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