Urteil im Mordfall Peter Burgstaller erwartet

Wurde vor zwei Jahren ermordet
Wurde vor zwei Jahren ermordet ©APA (Archiv/Neumayr)
Im Prozess um den Raubmord an dem österreichischen Ex-Fußballer Peter Burgstaller vor knapp zwei Jahren soll am Freitag endlich ein Urteil fallen. Richter Vuka Shabalala vom Obersten Gerichtshof in Durban in Südafrika wolle die Entscheidung am Vormittag bekanntgeben, berichtete die südafrikanische Nachrichtenagentur SAPA nach Abschluss der letzten Verhandlung.

Die zwei zum Tatzeitpunkt 25 und 21 Jahre alten Brüder Mthozisi und Simo M. müssen sich wegen Mordes verantworten. Der Staatsanwalt wirft beiden zusätzlich schweren Raub und den unerlaubten Besitz einer Faustfeuerwaffe und Munition vor. Die Geschwister bekannten sich nicht schuldig, so SAPA. Laut seinem Verteidiger sei Simo M. nicht bei der Schussabgabe dabei und in die Tat nicht involviert gewesen. Das bei ihm gefundene Mobiltelefon Burgstallers habe er von seinem Bruder erhalten, so der Anwalt. “Er ist nur ein Opfer der Umstände. Er war nicht in die Tötung verwickelt.”

Mthozisi M. behauptet, das Handy im Gebüsch gefunden zu haben. Er hat laut SAPA keinen Verteidiger, da er diesen im September gekündigt hatte. Der Anwalt habe ihn nicht gut vertreten, so der Angeklagte.

Peter Burgstaller war am 23. November 2007 auf einem Golfplatz bei Durban erschossen worden. Laut Gerichtsmediziner wurde der Oberösterreicher von einem Projektil getroffen, das die Lunge durchschlug und das Herz verletzte. Die Täter raubten seine Geldbörse und sein Mobiltelefon, ein Nokia 9300. Das Handy sowie eine Waffe samt Munition stellte die Polizei bei den Angeklagten sicher.

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