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Unwetterbilanz: So wenige Gewitter gab es zuletzt vor 20 Jahren

Gewitter, wie hier über Dornbirn, waren eher die Seltenheit.
Gewitter, wie hier über Dornbirn, waren eher die Seltenheit. ©VOL.AT/Hartinger
Rekordschneefall und Rekordregenmengen am Bodensee bis hin zu Rekordtemperaturen im Sommer: Das Jahr 2013 wird als Jahr der Rekorde in die metereologischen Geschichtsbücher eingehen, konstatiert das Institut für ubiquitäre Meteorologie (UBIMET). Allerdings gibt es auch "negative" Ausreißer.
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Insgesamt haben die Blitzortungssysteme so wenig Gewitter aufgezeichnet wie seit etwa zwei Jahrzehnten nicht mehr. Stabile Hochdrucklagen und kaum Kaltlufteinbrüche sorgten diesbezüglich für einen vergleichsweise ruhigen Sommer. Unter den Top 10 der meist bewarnten Gemeinden Österreichs befinden sich die typischen Regionen im Steirischen Hügelland und in Unterkärnten.

Durch das häufige Hochdruckwetter beschränkten sich die Gewitter oft auf das Bergland. Das erklärt auch den deutlichen Unterschied zwischen Bregenz und der Tiroler Landeshauptstadt. Während im Raum Innsbruck vor 27 Gewittern gewarnt wurde, war es abseits der Berge am Bodensee mit nur 13 Gewitterwarnungen deutlich ruhiger.

Regen: Landeshauptstadt mit Rekord

Ende Mai nistete sich ein hartnäckiges Tiefdruckgebiet im Alpenraum ein. Immer wieder stauten sich feuchte Luftmassen an der Alpennordseite, die Folge waren erhebliche Regenmengen. In Bregenz wurde mit über 480 Liter Regen pro Quadratmeter sogar ein neuer Junirekord aufgestellt. Als Folge kam es von Vorarlberg bis nach Niederösterreich zu teils katastrophalen Überschwemmungen.

70 Zentimeter Schnee in Bregenz

Viele erinnern sich noch an den trüben und langen Winter, der mit zahlreichen Schneefällen auch die Österreichische Unwetterzentrale auf Trab hielt. In Bregenz wurde sogar drei mal so oft wie in Innsbruck vor Schnee gewarnt. Besonders der sogenannte Seeeffekt machte sich in der Bodenseestadt mehrmals bemerkbar. “Wenn kalte Luft über das wärmere Seewasser fließt, nimmt diese Feuchtigkeit auf, die sich am Ostufer wieder entlädt”, sagt Welzenbach. So kam auch der neue Schneerekord vom Februar zustande, als in Bregenz noch nie dagewesene 70 cm Schnee gemessen wurden.

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