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Unwetter und Temperatursturz in Vorarlberg

Lustenau, Hohenems - Ein Temperatursturz begleitet von Unwettern hat am Dienstag den Westen Österreichs heimgesucht. In Vorarlberg führte ein schweres Gewitter mit Hagel zu rund 20 Feuerwehreinsätzen.  

Nach Angaben der Vorarlberger Rettungs- und Feuerwehrleitstelle in Feldkirch konzentrierten sich die Einsätze wegen kleinräumiger Überschwemmungen und überfluteter Keller vor allem auf Lustenau und Hohenems. Ein Temperatursturz sorgte für Schneefälle in höheren Lagen.

Die Höchstwerte erreichten am Dienstag laut der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) nur mehr zwischen acht und elf Grad. Die Schneefallgrenze liegt derzeit bei 1.500 bis 1.600 Metern, sie werde möglicherweise auf bis zu 1.200 Meter sinken, hieß es seitens der Meteorologen. Auf einigen Vorarlberger Alpen im hinteren Bregenzerwald und im Klostertal wurde daher der für das Wochenende vorgesehene Alpabtrieb vorverlegt.

In Alberschwende im Bregenzerwald ging am meisten Regen nieder, dort fielen seit Montagabend insgesamt rund 50 Millimeter Niederschlag. Laut ZAMG wurden in Bregenz seit Mitternacht 20 Millimeter Regen gemessen, in Dornbirn waren es rund 15 Millimeter. In Fraxern (Bezirk Feldkirch), Brand (Bezirk Bludenz) und Feldkirch gab es mit rund sechs Millimetern etwas weniger Nass von oben. Besonders im so genannten Nordstau seien für den Dienstag weitere Regenfälle zu erwarten, so die Prognosen der Meteorologen.

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