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Unvergessliche Flitterwochen: In Erinnerung bleibt Ekel und Ärger

Was nützt der schönste Strand, wenn die Unterkunft jeder Beschreibung spottet?
Was nützt der schönste Strand, wenn die Unterkunft jeder Beschreibung spottet? ©EPA
Was zur Traumreise in die Flitterwochen werden sollte, entwickelte sich für ein frischgebackenes Ehepaar zum absoluten Horrortrip. Rückerstattung? Fehlanzeige. Der Reiserveranstalter beharrte stur auf einer "vertragskonformen Leistung ohne jeden Mangel".

Es sollte eine unvergessliche Hochzeitsreise werden, deshalb wünschte sich das Hohenemser Paar Sauberkeit, ein bisschen Verwöhnluxus und romantisches Ambiente.

Stattdessen erwarteten sie in der Dominikanischen Republik, wo die Pauschalreise hinging, Ungeziefer, Gestank und unhygienische Zustände. Zwei Mal wurde die frisch gebackene Ehefrau von einer Magen-Darm-Infektion heimgesucht, beim zweiten Mal musste sie sogar ins Spital.

Sture Gegenseite – langwieriger Prozess

lerch
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Alle Mängel gut dokumentiert wandte sich das Paar an Anwältin Olivia Lerch, die 5.800 Euro einklagte. Durch zwei Instanzen hindurch wollte der Reiseveranstalter, abgesehen von 400 Euro, keinen weiteren Cent bezahlen. Doch nach einem Rechtsstreit durch zwei Instanzen erhielten die Kläger den Betrag zugesprochen.

“Eine Preisminderung von 90 % vom gesamten Reisepreis ist durchaus angemessen”, entschied das Obergericht. Zudem müssen die Verlierer den Hohenemsern über 4.000 Euro Prozesskosten zurück erstatten. Das Urteil ist rechtskräftig. (Christiane Eckert)

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