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Unternehmen und Schule im Dialog

Hermann Leitner (Walter Bösch), Bürgermeister Kurt Fischer und Manfred Hämmerle (KRAL).
Hermann Leitner (Walter Bösch), Bürgermeister Kurt Fischer und Manfred Hämmerle (KRAL). ©Sabine Simon

Lustenau. Am 18. Mai 2011 fand “Im Schützengarten” ein Dialog zwischen Lustenauer Unternehmen und VertreterInnen der Lustenauer Mittelschulen, des Sonderpädagogischen Zentrums und Anbietern von Schulsozialarbeit bzw. Offener Jugendarbeit statt. Die Veranstaltung war eine Kooperation von Lustenau Marketing und dem Bildungsreferat der Marktgemeinde Lustenau.

Unter der Moderation von Christian Hörl sind konstruktive Ideen entstanden, wie die Zusammenarbeit und die Kommunikation zwischen Schule und Unternehmen weiterhin verbessert werden kann, damit Lustenauer Jugendliche zu qualifizierten Fachkräften für einen starken Wirtschaftsstandort ausgebildet werden können. Ganz klar ersichtlich war der Wunsch nach positiver Veränderung und Vernetzung, denn die Vertreter aus Schule, Wirtschaft, Jugendarbeit und der Politik sind sich einig: durch verstärkte Information und bessere Transparenz der Lehrberufe kann gezielter für jede Lehrstelle der passende Lehrling gefunden werden. Dies kann nicht von einem Jahr auf das andere geschehen, jedoch ist die Bereitschaft aller Beteiligten da, sich gemeinsam auf einen längeren Entwicklungsprozess einzulassen.

Erste Ideen für Zukunft
In Form eines World-Cafés wurde die derzeitige Situation aufgezeigt und unter Anleitung von Moderator Christian Hörl wurden so gemeinsam Lösungsvorschläge und erste Ideen erarbeitet, die sowohl von den Unternehmen, als auch von Seiten der Schulen weiter verfolgt werden können. So sollen beispielsweise gemischte Arbeitsgruppen gebildet werden, um zu klären, was die Partner voneinander brauchen und auch die Schüler sollen schon frühzeitig einen Zugang zu den Unternehmen bekommen. Dies kann beispielsweise in Form von Exkursionen sein, aber auch durch mehr Informationsaustausch zwischen Schule und Unternehmen.

Eltern spielen Hauptrolle
In weiteren Schritten sollen die Eltern miteinbezogen werden, denn diese können einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, wie sie ihre Kinder bei der Berufswahl und der Lehrstellensuche unterstützen. Ebenso tragen diese einen großen Teil der Verantwortung, wie sich Kinder und Jugendliche entwickeln und was eine gute Lehrausbildung für diese jungen Menschen bedeutet. Diese wertvollen Beziehungen können keine Schule und kein Unternehmen ersetzen, hier spielen die Eltern im wahrsten Sinne des Wortes die Hauptrolle.

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