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Unternehmen kooperieren mit der Offenen Jugendarbeit Dornbirn

Groß ist die Freude über den Erfolg der Lehrlinge mit LehreUp und den Partnerfirmen der Offenen Jugendarbeit Dornbirn.
Groß ist die Freude über den Erfolg der Lehrlinge mit LehreUp und den Partnerfirmen der Offenen Jugendarbeit Dornbirn. ©OJAD
 Das Projekt LehreUp der OJAD gewinnt zunehmend an Bedeutung.
LehreUp der OJAD

 

Dornbirn. Irgendwie sind sie alle unter einem Dach, aber doch nicht ganz. Für viele Dornbirnerinnen und Dornbirner ist es inzwischen ein Leichtes, diese Begriffe einzuordnen: Albatros, Arena, Blitzventil, Denkbar, Job Ahoi, Kulturcafé Schlachthaus, LehreUp, Maker Space, Mädchen*treff, Mobile Jugendarbeit oder Vismut. Richtig, es ist die Offene Jugendarbeit Dornbirn (OJAD), die diese Möglichkeiten und Projekte für junge Menschen unter ihren Dächern an der Schlachthausstraße (Vismut), Rundfunkplatz (Arena) und Bergmannstraße (Mädchen*treff) vereint. Professionell ausgebildete Mitarbeitende sind in den Bereichen der Jugendarbeit wie Beratung, Unterricht/Lernen für die Schule, die Lehre und das Leben sowie Arbeiten und Geldverdienen eine unverzichtbare Unterstützung. Gemeinsame Unternehmungen, Sport, HipHop und ein vielseitiges Veranstaltungsangebot bilden den Rahmen für Chancengerechtigkeit, fördern die Kreativität und unterstützen die individuelle Entwicklung der jungen Menschen. Für viele von ihnen ist die OJAD wie eine Familie und sogar mehr, nämlich ihre Familie überhaupt.

LehreUp stellt sich vor

Als eine der wichtigsten Aufgaben bezeichnet Achim Kirschner, Leiter des OJAD-Projekts LehreUp den Dialog mit mehreren Partnerbetrieben aus Vorarlbergs Wirtschaft, Handel, Handwerk und Industrie. Der persönliche Kontakt zu den Ausbildnern und den Lehrlingsbeauftragten in den Unternehmen wird gepflegt. „LehreUp unterstützt unser Unternehmen maßgeschneidert beim Thema Schulbildung und Kompetenzerwerb“, berichtet Daniel Böni von Dorfinstallateur. Für Tim Mittelberger von Dorfelektriker ist LehreUp „die perfekte Ergänzung zur Lehrausbildung im Betrieb“.

„Die Firmen Dorfelektriker, Dorfinstallateur, i+R Wohnbau, Grass oder „Natürlich Bio“ bilden Lehrlinge aus, um ihren Bedarf an Fachkräften zu decken. Wir können dafür Jugendliche aus unseren Reihen vermitteln und sie konkret dabei unterstützen, die schulischen Herausforderungen während der Lehrzeit zu meistern“, informiert Kirschner. Ziel ist es, den Kreis der Partnerfirmen künftig zu erweitern und die Zusammenarbeit zu intensivieren.

Erfolgreiche Abschlüsse

Achim Kirschner ist stolz darauf, dass 28 Lehrlinge das Schuljahr 2020/21 erfolgreich beenden konnten. Vier davon – es sind Homayoon, Kay, Mohammad und Slavko – haben bereits ihr letztes Schuljahr erfolgreich hinter sich gebracht. Klar, dass auch Martin Hagen und Kurt Nachbaur (OJAD-Geschäftsführer und –Stellvertreter) es sich nicht nehmen ließen, an der Abschlussfeier teilzunehmen. Sie gratulierten und freuten sich über die persönliche Erfolgsgeschichte jedes Jugendlichen. Beeindruckt zeigten sie sich auch vom Erwerb der digitalen Kompetenzen im Zusammenhang mit der Plattform „TaskCards“. Michael Spettel, Lehrlingsbeauftragter von i+R Wohnbau schloss sich dem an: „LehreUp bietet vor allem für die Jugendlichen, die keine optimalen Bedingungen aufgrund ihrer Hintergrundgeschichte mitbringen die Möglichkeit, ihre beruflichen Ziele zu verwirklichen.“

 

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