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Unterhosen-Girlanden im Tanzquartier

„Kein Vorhang - kein Applaus“: Unterhosen, die intimsten und am engsten mit dem Körper verbundenen Kleidungsstücke, lässt das Tanzquartier Wien ab Donnerstag bis Samstag an Schnüren durch die Halle G flattern.

Die Slip-Stores gehören zur letzten Wien-Station der vom Siemens Art Program initiierten Installations-Reihe „Kein Vorhang – kein Applaus“, die der französische Choreograf Alain Buffard mit seinem Projekt „Umstellung – Umwandlung“ zum Abschluss bringt. Mit dabei: die Performer Steven Cohen, Frans Poelstra, Laurent Pichaud und Thereminkünstlerin Dorit Chrysler.

Buffard ist ein Grenzgänger der französischen Tanzszene. Fragen nach dem ausgestellten Körper und seinen plastischen Operationen durchziehen seine Arbeit ebenso wie Strategien der Wiederaneignung von Werken bildender Künstler, etwa von Bruce Nauman. Im Tanzquartier will er das Theater zum Ausstellungsraum umdefinieren, indem er Bühnenelemente, Videos und Accessoires, die in früheren Performances eng an das Subjekt des Performers gebunden waren, aus ihrem Zusammenhang löst.

Videos und Live-Performance

Zu sehen sind weiters Videos der Japanerin Takako Yabuki (über eine Frau, die ihr Leben mit einer Schaufensterpuppe teilt) und der Chilenin Carolina Saquel (ein Pferdeporträt, das Bezüge zur Halle G herstellt, wo sich einst die kaiserlichen Ställe befanden), in denen es um die Platzierung und Repräsentation des Körpers geht. Zur „Vernissage“ am Donnerstag (ab 19 Uhr) präsentiert der Südafrikaner Steven Cohen eine Live-Performance, in deren Zentrum seine Kinderfrau steht. Im Rahmen der „Finissage“ am Samstag (ab 20.30 Uhr) demontieren Frans Poelstra und Laurent Pichaud zur Thereminbegleitung von Dorit Chrysler die Ausstellung zu einer letzten Installation.

Die Wiener Arbeiten (seit Ende 2004) im Rahmen von „Kein Vorhang – kein Applaus“ standen exemplarisch für die Um- und Neudefinition des Theaterraums an den Nahtstellen von Kunst und Theater. Die Reihe wandert im Sommer nach München und Berlin. An den Münchner Kammerspielen geht es schwerpunktmäßig um das „Ausstellen von Erzählung“, während das Berliner Festival „Tanz im August“ den Zuschauer in Bewegung thematisiert.


S E R V I C E

„Umstellung – Umwandlung“, von 21. bis 23.4., jeweils 19 bis 23 Uhr, im Tanzquartier Halle G

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