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"Unter der Fuchtel der Frau"

Die Degradierung des Vaters zum Bankomaten ist ungerecht, findet der Landesvorsitzende der Männerpartei, Hannes Hausbichler.
Die Degradierung des Vaters zum Bankomaten ist ungerecht, findet der Landesvorsitzende der Männerpartei, Hannes Hausbichler. ©VOL.AT/Philipp Steurer
Schwarzach - Das Empfinden, grundsätzlich als Unterdrücker, Gewalttäter und potenzieller Schläger dazustehen und als Vater zum Bankomaten degradiert zu werden, präge mehr und mehr Männer, sagt Hannes Hausbichler, Landesvorsitzender Vorarlberg der Männerpartei.

Selbst geprägt durch die Trennung von der Mutter seiner beiden minderjährigen Kinder, ist er seit der Gründung der Männerpartei im Jahr 2009 Mitglied.

Diskriminierung gegen Männer

Der Großteil der Parteimitglieder hat laut Hausbichler in Bezug auf die Diskriminierung des Mannes einschlägige Erfahrungen gemacht: “Der Beweggrund, sich uns anzuschließen, ist meistens, dass man(n) menschenrechtlich verletzt wurde, und zwar dort wo es am meisten schmerzt:  im familiären Bereich. Wir sprechen Menschen an, deren Gerechtigkeitssinn und -gefühl verletzt wird.”

Carin Breuß in der Männerpartei

Der Landesvorsitzende hat sich nicht allein auf den Weg gemacht, um einmal mehr seine Anliegen beziehungsweise die der Partei zu verdeutlichen. Die Gleichstellungssprecherin der  Männerpartei, Carin Breuß, begleitet ihn. Was hat Breuß als Frau zur Männerpartei geführt? “Ich habe selbst entsprechende Erfahrungen gemacht. Außerdem verstehe ich nicht, dass Familienpolitik den Vätern gegenüber so ungerecht abläuft.” Schon viel  habe sie erlebt, seit sie dabei ist, sagt die 43-Jährige. “Meistens sind die Männer benachteiligt und stehen unter der Fuchtel der Frau. Ja, es gibt ganz viele Frauen, die, wenn es mit der Trennung nicht klappt, ihre Macht ausspielen.”

Forderungen an die Landesregierung

Das Parteiprogramm enthält die Forderungen zur  Beseitigung all der Ungerechtigkeiten gegenüber den Männern. Die drei Hauptpunkte sind: Gesichertes Umgangsrecht, Mitbestimmung und Informationsrecht in wesentlichen Fragen (gemeinsame Obsorge) sowie eine Leistungskennziffer, die jedem Elternteil ein Anrecht gewährt, das Maximum für seine Kinder leisten zu dürfen. Und weil auch die Landesregierung die Männer diskriminiere, hat Hausbichler eine große Anzahl von Forderungen an Landeshauptmann Markus Wallner gestellt. Auf die Erfüllung wartet Hausbichler nun.

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