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Unsere Schule ist cool!

"Daumen hoch" für die VMS Lustenau - Rheindorf.
"Daumen hoch" für die VMS Lustenau - Rheindorf. ©Laurence Feider
VMS Lustenau - Rheindorf

Die VMS Rheindorf präsentierte sich im Rahmen der Vorarlberger Haupt- und Mittelschulwoche.

Lustenau. Für die Schüler war es die erste Pressekonferenz und dementsprechend nervös waren sie. Landesschulrat Sigi Stemer hat da schon mehr Erfahrung und so war er es, der das Pressegespräch an der Lustenauer VMS Rheindorf eröffnete. Anlaß war die Aktionswoche unter dem Motto “Anders lernen – mehr lernen? – Individualisierung, Eigenverantwortliches Lernen, offener Unterricht” während der die Vorarlberger Haupt- und Mittelschulen ihre Türen öffnen. “Die Vorarlberger Mittelschule ist in der Halbzeit. Der Start mit der zweiten lebenden Fremdsprache bzw. des naturwissenschaftlichen Zweiges, wie hier in Lustenau, steht heuer im Zentrum”, so Stemer. Er ist überzeugt, dass sich das Konzept der Mittelschule bis jetzt bewährt hat und reale Chancengarantie bietet, in dem es alle möglichen weiterführenden Schulwege offen hält. Stemer betonte unter anderem die gut funktionierende Verschränkung mit dem BG Lustenau und der HAK Lustenau. “Es brechen Fronten auf und man trifft sich auf Augenhöhe”. Als richtungsweisend hat sich auch die veränderte Pädagogik die unter dem Motto “Schatzsuche statt Fehlerfahndung” die Schüler in ihrem Lernprozeß anspornt und zu höheren Leistungen bringt, erwiesen.

“Die Pädagogik macht sich auf den Weg” ist auch die neue Landesschulinspektorin Karin Engstler überzeugt. Bezirksschulinspektor Christian Kompatscher erläuterte den Pioniercharakter der an den Vorarlberger Mittelschulen durchgeführten “Orientierungsarbeiten” die eine objektivere Standortbeurteilung für jedes Kind bedeuten und eine wichtige Grundlage für die Individualisierung des Unterrichts darstellen. Dies bestätigte auch Klassenvorstand Christine Hopfner, für sie hat sich vor allem die Sicht auf die Schüler geändert, vom Frontalunterricht zum Individualunterricht. Mittelschuldirektor Gerd Neururer bemerkte wieviel Aufwand die neue Art des Unterrichtens für die Lehrpersonen bedeutet, wieviel Flexibilität aber auch das Konzept des Teamteachings bringt. Nach soviel “offiziellem” Input waren dann endlich auch die anwesenden Schüler und Mütter am Wort. Eine Mutter erklärte, wie ihr Kind an der VMS Rheindorf intensiv gefördert und in seinem Selbstbewußtsein gestärkt wird. Sie ist froh, trotz Gymnasialreife, die VMS für ihren Sohn ausgewählt zu haben. Die Schüler finden ihre Schule “richtig cool” und erzählten den Pressevertretern wie ihr Schulalltag ausschaut und was das Besondere an “Epochenunterricht” und “Planarbeit” ist. Bei so viel freudiger Aufbruchstimmung, ließ LR Stemer aber auch nachdenkliche Töne anklingen und fordert den Bund in Sachen Ressourcensicherung, Lehrpersonenaufstockung, gemeinsamer Lehrerbildung und neuem Dienstrecht endlich aktiv zu werden.

Rot Kreuz Strasse 10,Lustenau, Austria

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