Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

„Unsere Recherchen verliefen im Sand“

Dealende Mitarbeiter fristlos entlassen. Suchtprophylaxe in der Lehrlingsausbildung wird weiter intensiviert. Blum-Personalleiter Johannes Berger zu den Vorfällen.
Mit Kokain durch die Nachtschicht
Mitarbeiter ihres Unternehmens haben in großem Stil mit Kokain gehandelt. Wer hat da versagt?

Berger: Nach unserer Wahrnehmung – und die wurde auch von der Kripo bestätigt – ist es extrem schwierig, Drogenkonsumenten oder Drogendealer im betrieblichen Umfeld zu identifizieren. Wir haben bereits lange vor dem betreffenden Fall Mitte April Maßnahmen ergriffen, um Mitarbeiter im Personalbereich und Führungskräfte entsprechend zu sensibilisieren. Wir sind uns aber zugleich bewusst, dass wir durch diese Maßnahmen künftige Vorfälle nicht generell ausschließen können. Bei über 4.100 Mitarbeitern findet sich in unserem Unternehmen alles, was in einer durchschnittlichen Gemeinde dieser Größe auch an menschlichem Fehlverhalten vorkommt.

 

In welchem Bereich ihres Unternehmens ereigneten sich die kriminellen Vorfälle?

Berger: Betroffen war der Produktionsbereich in unserem Werk in Bregenz.

 

Haben Sie vor Auffliegen der Vorkommnisse irgendwelche Auffälligkeiten bemerkt?

Berger: Nein. Das Landeskriminalamt sagt, dass es schon früher einschlägige Gerüchte gab. Berger: Es tauchen von Zeit zu Zeit unterschiedlichste Gerüchte auf. Wir gehen derartigen Gerüchten selbstverständlich nach, soweit es die betrieblichen und arbeitsrechtlichen Belange betrifft. Im vorliegenden Fall sind die Recherchen damals allerdings imSand verlaufen.

 

Welche Konsequenzen wurden aus den Vorfällen gezogen?

Berger: Die betreffenden Mitarbeiter wurden fristlos entlassen. Unsere langjährigen Aktivitäten in Richtung Suchtprophylaxe, insbesondere bei der Lehrlingsausbildung, und unsere enge Kooperation mit den einschlägigen Beratungsstellen sowie dem polizei­lichen Beratungsdienst wurden weiter intensiviert.

 

Gibt es im Unternehmen weitere personelle Veränderungen als Folge dieser Vorfälle?

Berger: Nein.

 

VN

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • „Unsere Recherchen verliefen im Sand“
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen