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Unruhen in der Türkei

Im Südosten der Türkei sind bei Zusammenstößen zwischen kurdischen Separatisten und Soldaten sieben Menschen getötet worden.

Fünf Soldaten seien am Wochenende in der Provinz Hatay, die an Syrien grenzt, ums Leben gekommen, erklärten die Sicherheitskräfte am Sonntag. Zwei weitere seien bei Gefechten in der Provinz Sirnak gefallen.

Die Auseinandersetzungen hätten sich vor allem in den grenznahen Gebieten zu Syrien und Irak verschärft, sagte der Angehörige der Sicherheitskräfte. „Gruppen, die aus dem Nordirak in die Türkei eindringen wollen, werden konsequent verfolgt.“

Die verbotene kurdische Separatistengruppe PKK verstärkt gewöhnlich im Frühjahr ihren Kampf gegen die türkischen Behörden. Nach der Schneeschmelze ist es für Aufständische leichter, aus ihren Rückzugsorten in den Bergen – vor allem im kurdischen Teil des Irak – in die Türkei zu ziehen.

Die PKK versucht seit 1984 mit gewaltsamen Mitteln, einen eigenen Staat auf dem Gebiet der Türkei zu erlangen. Die türkische Regierung macht die Aufständischen für mehr als 30.000 Tote seitdem verantwortlich.

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