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Unruhe am LKH in Hohenems

Weil Kosten explodierten, wurde die Umbauplanung gestoppt - 28 statt 14 Millionen Euro. "Aber Hohenems ist als Standort für ein Akut-Krankenhaus nicht gefährdet", betont LR Bischof. Übernahmevereinbarung[.pdf - 101KB]

Hundertprozentige Kostensteigerung, statt der veranschlagten 14 Millionen Euro plötzlich 28 Millionen Euro – diese Tatsache veranlasste Gesundheitslandesrat Hans-Peter Bischof, die Planungen für den geplanten Umbau des Landeskrankenhauses Hohenems vorerst zu stoppen. „Wir werden Modifizierungen vornehmen müssen“, sagte Bischof den „VN“. Er wolle diese Modifizierungen mit Ärzten und der Stadt besprechen, meinte der Landesrat. Der Standort des LKH Hohenems als Akutkrankenhaus sei aber keinesfalls gefährdet. „Hohenems behält seine unfallchirurgische und chirurgische Abteilung. Den Vertrag mit der Stadt Hohenems halten wir auf Punkt und Komma ein.“ Klarheit gebe es nach dem 28. September, wenn der Aufsichtsrat der LKH-Betriebsgesellschaft zusammenkommen werde.

Verunsicherung

Seit einer Woche herrschte unter der Belegschaft des Landeskrankenhauses Hohenems Besorgnis. Grund dafür: Der Planungsprozess für die Restaurierung des 32 Jahre alten Krankenhauses wurde plötzlich gestoppt. „Ja, es sind einige Spekulationen über die Zukunft des Hauses bei uns im Gang“, bestätigt Betriebsrat Günther Fehr gegenüber den „VN“. Es hätten sich viele Bedienstete gefragt, warum dieser Planungsstopp plötzlich verfügt wurde, „nachdem die Planung doch bis zum Vorentwurf abgeschlossen ist“. Es gab Befürchtungen, dass in der vor drei Jahren vom Land übernommenen Krankenanstalt womöglich die eine oder andere Abteilung geschlossen wird. „Nach dem Zusperren der Geburtenstation kommt eine Verunsicherung gleich einmal zustande“, so Fehr. Überrascht zeigte sich Chefarzt Prim. Dr. Dietmar Wohlgenannt von den Neuigkeiten. „Ich weiß noch nicht, was wirklich los ist, weil ich gerade vom Urlaub zurückgekehrt bin. Ich werde mich jedoch gleich bei den zuständigen Stellen informieren“, betonte der Chefarzt.

Amann verwundert

Auf Informationssuche begab sich bereits Günther Fehr beimHohenemserBürgermeister Richard Amann. Die Stadt Hohenems hat mit dem Land einen Vertrag über das Spital, in dem das volle Leistungsspektrum und die Betriebsgarantie des örtlichen Krankenhauses in bestehender Form festgehalten ist. Bgm. Amann zeigte sich vorerst verwundert “über die Vorgangsweise in Sachen LKH. Ich musste aus Krankenhaus-Kreisen erfahren, dass hier der Umbau eventuell nur in Etappen stattfindet“, befand Amann. In der Zwischenzeit habe es jedoch mit der Landes krankenhausbetriebsgesellschaft Gespräche gegeben. „Die Stadt Hohenems pocht auf die Einhaltung der Verträge“, lässt Amann wissen.


Freiheitlichen-Gesundheitssprecherin Wieser kritisiert LR Bischof

Bregenz, am 5.9.2006 (VF). Kritik rund um die Vorgehensweise beim LKH Hohenems erntet Gesundheitslandesrat Bischof von der freiheitlichen Gesundheitssprecherin, LAbg. Hildtraud Wieser: „Die Planlosigkeit von Landesstatthalter Bischof bei der Schwerpunktsetzung an den Vorarlberger Krankenhäusern wird durch das drohende Chaos am LKH Hohenems um eine neuerliche Facette erweitert. Das muss ein Ende finden.“

„Anstatt sich um die nachhaltige Sicherung der bestehenden Standorte zu kümmern, versucht Bischof mit seiner Salamitaktik scheibchenweise die Standorte aufzuweichen. Die Frage nach der Sinnhaftigkeit einer für teures Geld in Auftrag gegebene Spitalsstudie ist mehr als berechtigt, wenn offensichtlich die Zukunft einzelner Krankenanstalten und Abteilungen völlig in der Luft hängt bzw. nach Belieben kurzfristig darüber entschieden wird“, so die freiheitliche Gesundheitssprecherin.

Für Wieser kommt eine Aushöhlung des wichtigen Akutkrankenhauses Hohenems nicht in Frage. „Gesundheitslandesrat Bischof muss endlich ein Gesamtkonzept für die heimischen Krankenanstalten entwickeln und aufhören, im wahrsten Sinne des Wortes – planlos ‚herumzudoktern’“, betont die freiheitliche Gesundheitssprecherin, LAbg Hildtraud Wieser, abschließend. (Quelle: FPÖ – P R E S S E D I E N S T)

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