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Uni-Wien-Physiker erhält EU-Förderpreis über 1,5 Millionen Euro

Der Uni-Wien-Physiker Toma Susi erhält einen hochdotierten Forderpreis.
Der Uni-Wien-Physiker Toma Susi erhält einen hochdotierten Forderpreis. ©APA/Roland Schlager
Der Physiker Toma Susi von der Universität Wien erhält den mit 1,5 Millionen Euro dotierten "Starting Grant" des Europäischen Forschungsrats.

Der Physiker Toma Susi von der Universität Wien erhält einen mit 1,5 Millionen Euro dotierten “Starting Grant” des Europäischen Forschungsrats (ERC). Wie die Uni am Montag mitteilte, will der Wissenschafter mit dem Förderpreis ein neues Verfahren zur Manipulation von Materialien auf atomarer Ebene entwickeln.

Welche Atome wo angeordnet sind, entscheidet über die Eigenschaften eines Materials. Lange konnte man nur mit Hilfe von Rastersondenmikroskopen einzelne schwach gebundene Atome manipulieren, also mit Hilfe einer Sonde Atome austauschen oder neu anordnen. Seit einigen Jahren steht mit der Rasterdurchstrahlungselektronenmikroskopie (STEM) ein in seiner Funktion grundlegend anderes Werkzeug dafür zur Verfügung. Bei der STEM wird ein hochpräziser Elektronenstrahl erzeugt, mit dem die Forscher in zwei-dimensionalen Materialien jedes Atom direkt sehen können.

Universität Wien: Toma Susi erhält Förderpreis der EU

Vor drei Jahren entdeckte Susi gemeinsam mit Kollegen, dass mit dem Elektronenstrahl Atome nicht nur beobachtet, sondern auch manipuliert werden können. Im Vorjahr gelang es dem Wissenschafter, mithilfe des Elektronenstrahls erstmals einzelne Siliziumatome in Graphen, einer aus nur einer Atomlage bestehenden Kohlenstoffschicht, gezielt zu verschieben, ohne dabei das ultradünne Graphen-Gitter zu beschädigen.

In seinem ERC-Projekt will der aus Finnland stammende Physiker, der seit 2013 an der Uni Wien arbeitet, nun ein praktisches Verfahren zur Elektronenstrahl-Manipulation entwickeln.

(APA, Red.)

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