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Ungarn: "Partei der Ungarischen Minderheiten"

Die neue Partei will sich um die "Verlierer der vergangenen 15 Jahre" kümmern. Dazu zählen vor allem der Pensionisten, Sozialhilfeempfänger und Minderheiten, hier besonders der Roma.

Die neue Partei will nach der Wahl 2006 den Einzug ins Parlament schaffen und rechnet laut Parteichef Vince Szava mit acht bis zwölf Prozent der Stimmen. Szava bezeichnete die Schaffung einer solchen Partei als historisch bedeutend, da diese zum ersten Mal die Vertretung der Roma-Gesellschaft und der ungarischen Minderheiten übernehme.

Szava forderte die Organisierung von Programmen für Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen sowie die sofortige Beseitigung von Roma-Gettos. Die neue Partei will in ganz Ungarn Kandidaten für die Parlamentswahl aufstellen und deckt die Kosten der Wahlkampagne nach eigener Aussage mittels Spenden von Privatunternehmern.

Szava, der als geschäftsführender Vorsitzender der Landes-Roma-Sektion der regierenden Sozialisten (MSZP) heuer von diesem Posten zurückgetreten war, erklärte, dass sich die „Partei der Ungarischen Minderheiten“ vorläufig keiner anderen Partei anschließen wolle.

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