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Unfallstatistik: Herbst besonders unfallgefährlich

Schwarzach - Der ÖAMTC warnt vor der erhöhten Unfallgefahr im Herbst. In den Monaten September bis November des Vorjahres ereigneten sich laut Statistik Austria in Vorarlberg 435 Unfälle.

Heftige Niederschläge, erster Frost, Nebelbildung und rutschiges Laub fordern von den Autofahrern erhöhte Aufmerksamkeit, heißt es beim ÖAMTC.

Verhaltenstipps

* Nebel: Sobald man in eine Nebelsuppe gerät, muss man die Geschwindigkeit sofort der Sichtweite anpassen. Die Nebelschlussleuchte darf erst bei Sichtbehinderung durch Nebel eingeschalten werden. Bei besserer Sicht ist das grelle Rücklicht wieder auszuschalten, damit der Hintermann nicht geblendet wird.

* Aquaplaninggefahr: Heftige Regenfälle führen vermehrt zu Aquaplaning. Darum sollte man, wenn es stärker regnet, das Tempo reduzieren und den Sicherheitsabstand vergrößern. Besondere Vorsicht ist auf kurvigen Strecken geboten. “Wenn das Wasser in den Spurrillen steht oder nach Durchfahrt des Vordermannes schnell wieder zu Pfützen zusammenläuft, droht akute Aquaplaninggefahr”, erklärt der ÖAMTC-Techniker. “Ein wesentlicher Punkt ist hier aber auch die Bereifung. Je geringer die Profiltiefe, desto eher kommt es zu Aquaplaning.”

* Frostgefahr: Im Spätherbst ist mit erstem Frost und Glättebildung zu rechnen. “Besondere Vorsicht ist an schattigen Stellen, wie etwa in Walddurchfahrten, geboten. Ebenso sind auch Brücken oft eisglatt”, sagt der ÖAMTC-Techniker.

* Herbstlaub: Gefallenes Laub zusammen mit Nieselregen ist eine gefährliche Kombination. Die Straße wird dadurch rutschig, die Bremswege länger und die Schleudergefahr höher. “Angepasste Geschwindigkeit und vermehrte Aufmerksamkeit ist auch bei Laub angebracht”, sagt der ÖAMTC-Techniker.

* Wildwechsel: Morgens und Abends ist im Herbst vermehrt Wild unterwegs. “Wildwechseltafeln unbedingt beachten, das Tempo reduzieren und in den Walddurchfahrten immer bremsbereit fahren”, so der Clubtechniker.

* Tiefstehende Sonne: “Wer nur für eine Sekunde geblendet wird, legt bei Tempo 50 bereits 14 Meter im Blindflug zurück. Bei 130 km/h sind es sogar 36 Meter”, sagt der ÖAMTC-Techniker. Das grelle Licht kann zu so starken Sichtbehinderungen führen, dass Radfahrer oder Personen am Straßenrad leicht übersehen werden. Außerdem erhöht eine plötzliche Blendung zusammen mit zu geringem Abstand zum Vordermann das Risiko von Auffahrunfällen. Die größten Probleme macht die tiefstehende Sonne Morgens in der Dämmerung und Abends bei sinkendem Sonnenstand – also vor allem zu Zeiten des erhöhten Berufsverkehrs. “Um den Blendeffekt zu minimieren, sollte die Sonnenbrille immer griffbereit und die Windschutzscheibe innen und außen sauber sein”, rät der ÖAMTC-Techniker und fügt abschließend hinzu: “Ganz wichtig ist vorausschauend zu fahren und Abstand zum Vordermann zu halten.”

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