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Unbekannte töteten acht Menschen nahe Nationalpark in Ruanda

In der Nähe eines Nationalparks im ostafrikanischen Ruanda haben bewaffnete Unbekannte acht Menschen getötet. Laut Polizei sind 18 weitere Menschen bei dem Angriff auf das Dorf Kinigi verletzt worden. Die Angreifer hätten Schusswaffen sowie traditionelle Waffen benutzt, hieß es. Weitere Informationen zu dem Vorfall und der Herkunft der Opfer teilte die Polizei zunächst nicht mit.

Zu dem Vorfall war es Freitagnacht in der Nähe des Vulkan-Nationalparks gekommen. Wer hinter der Attacke steckte, war zunächst unklar. Ruanda ist weitgehend friedlich, allerdings liegt der Park nahe der Grenze zum Ost-Kongo, wo etliche Milizen aktiv sind. Sie kämpfen vor allem um Kontrolle der Bodenschätze dort.

Die Lage sei unter Kontrolle, teilte die ruandesische Entwicklungsbehörde (RDB) mit. Alle Besucher des Vulkan-Nationalparks waren und seien weiterhin sicher. Der Park ist vor allem bekannt für seine Berggorillas, die nur hier und in den Nachbarländern Kongo und Uganda leben.

(APA/dpa)

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