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Umweltverträglichkeits-Prüfung gefordert

Das Abfallwirtschafts-Zentrum Häusle ist mit seinem Kompromissvorschlag bei der Gemeinde Lustenau abgeblitzt. Laut ORF hält der Lustenauer Gemeindevorstand an der Umweltverträglichkeits-Prüfung fest.

Lustenau hat zu viel LKW-Verkehr zu ertragen, darüber sind sich alle einig. Erleichterung wird seit Jahren gefordert, stattdessen ist jetzt noch Zuwachs angesagt. Das Abfallwirtschaftszentrum Häusle hat um Kapazitätserweiterung angesucht, und die Landesregierung – über die VKW ist man Mehrheitseigentümer bei Häusle – hat den Ausbau genehmigt.

Häusle wollte die Kapazitätserweiterung kleiner halten, als ursprünglich geplant, um einer Umweltverträglichkeits-Prüfung aus dem Weg zu gehen. Zehntausende Tonnen Müll zusätzlich – nicht mit uns, sagen die Lustenauer Politiker. Am Freitag haben die Parteien versucht, einen gemeinsamen Nenner zu finden. ÖVP-Vizebürgermeister Kurt Fischer hat vor allem die Verkehrsbelastung im Auge: Er erwarte sich von dieser Umweltverträglichkeitsprüfung, dass sie die spezielle Situation Lustenaus ins Auge fasse. Man überschreite in Lustenau ständig die Grenzwerte. Man müsse jetzt alle Maßnahmen ausschöpfen, um den Verkehr zu verhindern, so Fischer.

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