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Umweltschützer blockieren Bärenkreuzung

Am Samstag findet die nächste Blockade der Bärenkreuzung in Feldkirch statt. "Weil unsere bisherigen Proteste nicht ernst genommen wurden“, sagen die Blockade-Organisatoren.

Die Initiative Transform, die Grünen Vorarlberg, Feldkirch blüht sowie der Verkehrsclub und der Naturschutzbund werden den Ardetzenbergtunnel an der Bärenkreuzung am Samstag, 1. Mai, von 10 bis 12 Uhr blockieren. “Damit protestieren wir gegen die Untätigkeit der Landesregierung zur Reduktion der Atemgifte Stickoxide und Dieselruss-Feinstäube“, heißt es seitens der Veranstalter.

Mehrverkehr befürchtet

Nach Angaben der Organisatoren soll Feldkirchs Bürgermeister Wilfried Berchtold und die Landesregierung statt einer Schadstoff-Reduktion eine Großfrächtererweiterung durch den Ardetzenbergtunnel forcieren. “Der Schwerverkehr an der Bärenkreuzung würde sich dadurch im Durchschnitt um zwölf Prozent erhöhen“, rechnen die Blockierer vor.

Übrigens – Fahrradfahrer und Fußgänger können trotz der Sperre den Tunnel passieren. Neben Musik, Getränken und Verpflegung wird während des Protestes auch ein Gratis-Fahrradservice angeboten. Die Veranstalter hoffen damit, zahlreiche Gleichgesinnte zur gemeinsamen Blockade gewinnen zu können.

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