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Umstrittener Parkplatz für Reisebusse gegenüber der Kaserne ist fertiggestellt.

Bregenz - Was noch fehlt ist die notwendige Beschilderung, dann kann der umstrittene Busparkplatz gegenüber der Kaserne in Betrieb gehen. Sehr zum Unmut von Alt-Stadtrat und Bregenz-denkt-Stadtvertreter Dr. Karl-Heinz Marent, der einen letzlich vergeblichen „Kampf“ gegen diese „Blechansammlung“ am Bodenseeufer geführt hat.

Zur Enttäuschung auch jener, die das gesamte Reisebuskonzept in diesem Stadtbereich im „VN“-Bürgerforum immer wieder kritisiert haben.
Dass es überhaupt zu dieser Lösung des Busparkplatzes am See gekommen ist, ist eine „Altlast“ des Autobahnstreits vor 40 Jahren. Damals wurde nämlich dieses Grundstück, auf dem der beliebte „Seegarten“ stand, für die Unterflurtrasse der Autobahn abgelöst, der Gastronomiebetrieb eilig abgerissen. Das Grundstück kam in Bundeshand und demzufolge vor einigen Jahren an die Asfinag, die vom Bund alles übernahm, was einmal mit Bundesstraßen bzw. Autobahnen zu tun hatte. Und dass es der Asfinag egal ist, ob hier die Seesicht erhalten bleibt, oder ob diese von Reisebussen verstellt wird, war für Dr. Marent klar, als die Stadt diesen Parkplan entwickelte. Dass man in Bregenz überhaupt Parkplätze andachte, hängt mit dem Widerstand der Anrainer in der Schillerstraße zusammen. „Der Wunsch der Schillersträßler, dass die Busse aus ihrer Straße verschwinden, ist verständlich“, so Marent, der sich gegen den Parkplatz vergeblich zur Wehr gesetzt hatte. Wenigstens sei es „auch dank der ‚VN, die sich dieses Themas angenommen hatten, gelungen, die geplante Ausstiegstelle vor der HTL zu verhindern“, so der Altstadtrat.
Mit der Lösung, wie sie jetzt realisiert wurde, kann sich Dr. Marent immer noch nicht anfreunden: „Um mit den Bussen die Aussteigestelle in der Schillerstraße anzufahren, müssen die Busse durchs Belruptviertel zufahren und belasten damit den ohnehin so sensiblen Stadtteil. Eine Reisebushaltestelle in der Kornmarktstraße hätte das verhindert und die Touristen zudem näher ans Stadtzentrum gebracht.“ Probleme sieht Marent mit dem Busparkplatz vis-á-vis der Kaserne auf deren Chauffeure zukommen: „Die Busse müssen im Rückwärtsgang auf die stark befahrene Landesstraße reversieren – wie das funktioniert, schaue ich mir an, wenn es so weit ist.“

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