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Umkrempeln und viel sanieren

Schwarzach - Vorarlbergs Spitalslandschaft bleibt auf 2008 von "Optimierungen" nicht verschont. Und dieses fortlaufende Umkrempeln lässt sich das Land als Eigentümer der Landesspitäler mächtig viel Geld kosten.

Vor allem die Generalsanierung der Häuser in Hohenems und Bludenz, mit der gleich im neuen Jahr begonnen wird, sowie die nächsten Bauetappen beim Spital Bregenz verschlingen viele Millionen.

Rund 200 Millionen Euro

„In den nächsten sieben bis zehn Jahren werden rund 200 Millionen Euro investiert“, beziffert Statthalter und Gesundheitslandesrat Markus Wallner als Aufsichtsratchef der Spitalsgesellschaft die Megaausgaben. Bereits zum Jahreswechsel komme es zur Bildung neuer Versorgungsschwerpunkte: „Chirurgie und Unfallabteilung von Hohenems und Bregenz werden fusioniert und die Pulmologie wird von Gaisbühel nach Hohenems übersiedelt.“ Weitere Verbesserungen kündigt Wallner für 2008 auch in der Schlag- und Herzversorgung an.

Änderung im Spitalsplan

Im Mittelpunkt aller Bestrebungen stehe „stets die Sicherung der Gesundheitsversorgung“, verspricht Wallner, der sich mit den Spitalsdirektoren Gerald Fleisch und Till Hornung eine hohe Latte gesetzt hat. Die Veränderungen der Spitalslandschaft würden gleich zu Beginn des neuen Jahres „in einen neuen Spitalsplan des Landes aufgenommen“. Und 2008 will Wallner „in Zusammenarbeit mit Gebietskrankenkasse und Ärztekammer die Arbeit für eine gemeinsame Planung des ambulanten Bereiches aufnehmen“. Weitere Vorhaben: die Aktualisierung von Landes- und Frauengesundheitsberichten sowie der weitere Ausbau der tagesklinischen Angebote und der Kinder- und Jugendpsychiatrie.

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