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Umgang mit psychisch Erkrankten

"Umgang mit psychisch erkrankten Menschen". So titelte ein gemeinsames Projekt der Psychosozialen Gesundheitsdienste, des Vereines Omnibus sowie der HPE und der Polizei.

Grundlegendes Ziel der Seminare: die Verbesserung des gegenseitigen Verständnisses von Psychiatrie und Exekutive. Finanziert wurde das Projekt vom Bundessozialamt.

Im Jahr 2004 wurden 147 Menschen mit psychischen Erkrankungen von der Exekutive ins Landesnervenkrankenhaus Rankweil gebracht. Eine Situation, die für die Beteiligten beider Seiten oft schwierig und angsteinflößend ist. Schwerpunkte des Workshops waren Informationen über psychische Krankheitsbilder, Aufzeigen von Möglichkeiten der De-Eskalation bei „Zwangseinweisungen“, sowie Betreuungs- und Behandlungsmöglichkeiten.

Bewusstsein hat sich verändert

Die Veranstaltung ist auf positive Resonanz gestoßen. „Ich verstehe jetzt die Reaktionen besser“, meinte ein Teilnehmer. Eine angehende Polizistin zeigt sich froh über die Informationen. „Ich weiß jetzt, dass eine psychische Erkrankung jeden treffen kann. Mit Ruhe und Besonnenheit lassen sich seelische Spannungszustände reduzieren.“ „Ich glaube, mit diesen Informationen wird unser Einschreiten leichter“, so ein Polizist, der bereits seit zwei Jahren im Dienst ist. „Gerade beim ersten Kontakt mit seelisch kranken Menschen ist ein umsichtiges Vorgehen notwendig“, sagt PGD-Referent Markus Robin. Daher wurden die PolizistInnen nicht nur praxisnah im Umgang mit psychisch kranken Menschen geschult, sondern auch umfassend über Hilfsangebote und bestehende ambulante Einrichtungen informiert. „Es ist uns wichtig, dass sich die ExekutivbeamtInnen auch bereits während ihrer Grundausbildung mit diesem Thema auseinandersetzen“, erklärt der Leiter des Bildungszentrums der Sicherheitsexekutive, Oberst Arnold Perfler.

Betroffene und Angehörige erzählten

„Angeboten wurde dieser Workshop als Weiterbildung für alle jene, die bereits auf den Polizeiinspektionen Dienst versehen“, erklärt Polizeimajor Stefan Schlosser, Initiator der Veranstaltung seitens der Polizei.

Insgesamt fanden zwischen Juni 2004 und heurigem Oktober 21 Termine statt. 324 Polizisten und 54 Polizistinnen haben teilgenommen. „Das Besondere an diesem Workshop war die trialogische Ausrichtung“, betont Robin. Neben der Vermittlung von Fachinformation erzählten sowohl Betroffene als auch Angehörige von Menschen mit seelischen Erkrankungen aus ihren Erfahrungen. An diesem Projekt haben sich OMNIBUS, HPE – Hilfe für Angehörige psychisch Erkrankter und die Psychosozialen Gesundheitsdienste gleichermaßen beteiligt.

Fact box

Telefonnummern:

Psychosoziale Gesundheitsdienste Vorarlberg
05572 / 32 4 21-0

Omnibus
05574 / 546 95
0664 / 444 63 79

HPE:
0664 / 780 50 85

(Quelle: Öffentlichkeitsarbeit PGD)

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