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Umgang mit neuen Rauchzeichen

Bregenz - Das aktuelle Nichtrauchergesetz löst unterschiedliche Reaktionen bei Vorarlbergs Gastwirten aus. Umfrage zum Rauchverbot im Messepark

Unruhe äußert sich anders. „Was ist? Wie? Nichtrauchergesetz? Ehrlich, ich weiß nichts davon”. Ansal Kazim von „Kebab König” in der Bregenzer Rathausstraße zeigt sich überrascht davon, dass man in seinem Restaurant nicht mehr rauchen dürfte. Aber eigentlich ist er ja auch nicht der Chef dort. „Das ist mein Bruder. Ich weiß nur, dass er irgendwann einmal einen Brief bekommen hat”, lässt sich Kazim nicht aus der Ruhe bringen. Kurz vor Mittag ist sein einziger Gast ein Raucher. Alexander Spettel, 29, sitzt an der Theke und schüttelt den Kopf. „Warum nur sollte man auf einmal nicht mehr rauchen dürfen?”, versteht Spettel die Welt nicht mehr und zieht genüsslich an seinem Chick. Draußen vor dem Lokal fehlen jegliche Hinweise auf die Kategorisierung des Lokals.

Gut vorbereitet

Nicht so wenige Meter entfernt im Theatercafe. Dort sieht man das rote neben dem grünen Schild mit dem Zigarettensymbol an der Eingangstür. „Bei uns ist alles geklärt und mit der Behörde abgesprochen. Oben gibts einen Raucherbereich, unten, dort wo sich die Vitrinen mit den Esswaren befinden, wird nicht geraucht. Seit viereinhalb Jahren ist das schon so”, verrät uns Kellnerin Karin Hehle. Einziger Tribut ans neue Nichtrauchergesetz: An der Theke beim Übergang von der Nichtraucher- zur Raucherzone herrscht jetzt auch Rauchverbot. Die Raucher genießen ihr kleines Paradies am gestrigen Sonntagvormittag in buchstäblich vollen Zügen. „Was gibts Schöneres, als am Sonntag vormittag mit einem Kumpel hier zu sitzen und Zigarillos zu rauchen. Ehrlich, ich würde nicht mehr kommen, dürfte ich im Cafe nicht mehr rauchen”, gesteht Ralph Tomaselli.

Ängste

Ganz und gar nicht entspannt sieht Geschäftsführerin Sandra Maletic vom „Kub” die Situation. „Ich habe 60 Quadratmeter Betriebsfläche. Zehn mehr als erlaubt für die freie Entscheidung des Gastwirtes, sein Lokal als Raucher- oder Nichtraucherlokal zu führen. Mir gefällt das gar nicht.” Zwar habe der Eigentümer des Cafes mit der Behörde Kontakt aufgenommen, „aber was wirklich wird, weiß ich nicht. Ich weiß nur: 70 Prozent meiner Gäste rauchen. Sollten sie das nicht mehr dürfen, kann mir dieses Verbot das Genick brechen.” Auch beim „Kub” finden sich draußen noch keine Raucher- bzw. Nichtraucherschilder.

Mehrere Optionen

Im Gasthaus „Maurachbund” demonstriert Wirtin Conny Balamaci Tatendrang. „Ich habe mehrere Möglichkeiten”, erklärt die Chefin. „Ich kann den unteren Teil als Raucherzone führen, die Theke und den Speisetrakt oben als Nichtraucherbereich. Pläne für die räumliche Abtrennung habe ich. Aber bevor ich investiere, warte ich zu. Wer weiß, ob es EU-weit bald ein totales Rauchverbot geben wird. Dann bräuchte ich ja nicht zu investieren.” Und noch etwas fasst die wife Wirtin ins Auge. „Mein Lokal ist von zwei Seiten zugänglich. Das gäbe mir die Möglichkeit, zwei Lokale zu machen. Eines für Nichtraucher und eines für Raucher.”

 VOL Live-Umfrage zum Rauchverbot im Messepark

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