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Umfrage zeigt: Rot-Blau weit entfernt von einer Mehrheit

Ohne die ÖVP wird es vermutlich keine Zweier-Koalition geben.
Ohne die ÖVP wird es vermutlich keine Zweier-Koalition geben. ©APA/HERBERT PFARRHOFER
Nach dem derzeitigen Umfragenstand wird es nach der NR-Wahl keine Rot-Blaue Mehrheit geben. Eine Zweierkoalition ohne ÖVP scheint aus jetziger Sicht nicht möglich.

Um weit mehr als "ein bisschen" müssten SPÖ und FPÖ zulegen, damit der Wunsch des burgenländischen FPÖ-Chefs Johann Tschürtz nach Rot-Blau auch im Bund in Erfüllung gehen könnte. Denn nach dem derzeitigen Umfragenstand kämen die beiden Parteien miteinander auf 42 Prozent bzw. 80 Mandate. Und nötig wären zumindest 92 der 183 Mandate.

NR-Wahl: Vermutlich keine Koalition ohne ÖVP möglich

Bleibt die Lage so wie in den (seit Mai/Juni ziemlich stabilen) Umfragen, geht vielmehr das Wahlziel von ÖVP-Chef Sebastian Kurz in Erfüllung, dass es keine Koalition ohne seine Partei gibt - zumindest keine realistische. Nur zwei Zweier-Kombis mit der ÖVP haben aktuell eine Mehrheit: Türkis-Blau und Türkis-Rot. Denn die ÖVP mit ihren zuletzt 36/37 Prozent käme schon alleine auf 68 bis 70 Nationalratssitze. Zusammen mit 38 bis 42 für die FPÖ bzw. die SPÖ ergäbe das eine gut abgesicherte Koalitionsbasis.

Mitte-Links-Regierung vermutlich nicht mehrheitsfähig

Auch in den - im Bund noch nie gewagten - Dreier-Kombination geht eigentlich nichts ohne die ÖVP. Denn nur wenn - was eigentlich undenkbar ist - SPÖ, FPÖ und Grüne zusammengehen, könnten sie die weitere Regierungsbeteiligung der ÖVP verhindern. Absolut nicht mehrheitsfähig ist nach den derzeitigen Umfragen eine Mitte-Links-Regierung: SPÖ, Grünen (20 bis 22 Mandate) und NEOS (13 bis 15 Mandate) würden fast 20 Abgeordnete auf die parlamentarische Mehrheit fehlen.

Wie die Parteien aktuell stehen, sieht man auf https://neuwal.com/wahlumfragen/ . Dort sind alle Wahlumfragen (auch für einzelne Bundesländer) - samt Qualitäts-Check - aufgelistet.

Drozda: Türkis-Blau am wahrscheinlichsten

Unbeeindruckt vom burgenländischen FPÖ-Wunsch nach Rot-Blau im Bund hält SPÖ-Bundesgeschäftsführer Thomas Drozda eine ÖVP-FPÖ-Koalition für die deutlich wahrscheinlichste Regierungsform nach der Nationalratswahl. Die SPÖ schließe eine Zusammenarbeit mit der FPÖ dezidiert aus, betonte er in einer Aussendung am Mittwoch.

"Wenn man sich ansieht, wie sehr der designierte FPÖ-Obmann (Norbert, Anm.) Hofer eine Fortsetzung der türkis-blauen Koalition anstrebt und wie wenig der ÖVP-Obmann (Sebastian, Anm.) Kurz diese Fortsetzung ausschließt, ist klar, in welche Richtung die Reise geht, und alles andere sind Ablenkungsmanöver", meinte er. Es sei jetzt "an der SPÖ, alles zu tun, um eine Neuauflage der Ibiza-Koalition zu verhindern".

>>> Weitere Informationen zur kommenden Nationalratswahl gibt es hier.

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