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Um 86,40 Euro: Türkise Vignette ab Freitag erhältlich

Das neue Vignettenjahr wird Türkis
Das neue Vignettenjahr wird Türkis ©Asfinag
Ab 25. November ist die neue Vignette in der Farbe Türkiserhältlich. Die aktuelle Vignette in Mandarin-Orange bleibt aber weiterhin bis zum 31. Jänner 2017 gültig.

Heuer hat eine Jahresvignette für Autos noch 85,70 Euro gekostet. Kommendes Jahr steigt der Preis um 0,8 Prozent auf 86,40 Euro. Die Anpassung erfolge nach gesetzlichen Vorgaben jährlich an den harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI. Die Jahresvignette für Motorräder wird 2017 34,40 Euro kosten.

Die neue Vignette, fürs kommende Jahr in türkis gehalten, ist ab dem 25. November erhältlich und ist ab 1. Dezember 2016 gültig. Die 10-Tages-Vignette für Kfz bis 3,5 Tonnen Gesamtgewicht wird 8,90 Euro kosten, das Pickerl für zwei Monate 25,90 Euro. Für Motorräder zahlt man für zehn Tage 5,10 und für zwei Monate 13 Euro.

Preise im Überblick

Neue Tarife 2017 für PKW
10-Tages-Vignette: EUR 8,90
2-Monats-Vignette: EUR 25,90
Jahresvignette: EUR 86,40

Neue Tarife 2017 für Motorräder
10-Tages-Vignette: EUR 5,10
2-Monats-Vignette: EUR 13,00
Jahresvignette: EUR 34,40

Lkw-Mautsystem neu geregelt

Die Asfinag teilte auch mit, dass das Lkw- und Busmautsystem ab Jänner 2017 neu geregelt wird. Statt des bisherigen vierstufigen Bonus-Malus-Systems entlang der sogenannten Euro-Emissionsklassen wird es künftig nur mehr zwei Grundkilometertarife geben, auf die nun erstmalig externe Kosten für Luftverschmutzung und Lärmbelastung aufgeschlagen werden. Damit erfolge ein wichtiger Schritt zu mehr Kostenwahrheit zwischen den Verkehrsträgern.

Der Tarif setzt sich künftig aus einem Infrastruktur-Grundkilometertarif je nach Tarifgruppe (wie bisher nach der Achskategorie differenziert) und einer Hinzurechnung der externen Kosten für verkehrsbedingte Luftverschmutzung und Lärmbelastung (nach Emissionsklasse und Achskategorie) zusammen, so die Asfinag. Die Infrastrukturmaut fließt weiterhin in Bau, Betrieb und Verkehrssicherheit auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen. Die externen Kosten gehen ans Verkehrsministerium.

Das neue Mautsystem begünstige weiterhin die umweltfreundlichsten Lkw. Der Tarif für alte umweltschädlichere Laster ist um ein Fünftel höher als bei moderneren Euro-VI-Fahrzeugen.

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