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Ullrich würde Lizenz bekommen

Die Frage ist vorerst nur hypothetisch: Würde Jan Ullrich nach seinem am Freitag erfolgten Austritt aus dem Schweizer Radsportverband in Österreich eine Lizenz für 2007 bekommen?

Rudolf Massak, der Generalsekretär des Österreichischen Radsportverbandes (ÖRV), sagt Ja. „Mit welcher Begründung sollte ich Jan Ullrich eine Lizenz verweigern?“, meinte Massak gegenüber der APA.

Voraussetzung für einen Antrag wäre ein Wohnsitz Ullrichs in Österreich wie ihn der Deutsche Radprofi Jörg Jaksche bereits besitzt. Auch gegen Jaksche wird im Rahmen des spanischen Dopingskandals ermittelt. Der ÖRV lässt derzeit das vom Weltverband (UCI) übermittelte Dossier übersetzen.

Massak stuft die Situation als für die Landesverbände schwierig ein. Die Aktion eines spanischen Richters, der die weitere Verfolgung der Doping-Vorwürfe in der Affäre um den spanischen Arzt Eufemiano Fuentes ausgesetzt hat, trägt zur Verwirrung bei. „Irgendjemand sollte einmal rechtlich verbindlich sagen, so oder so ist der Stand der Dinge. Ich lasse die Sache auf mich zukommen“, erklärte Massak. Seit 1995 wird im Radsport die Lizenz in jenem Land vergeben, in dem man seinen Wohnsitz hat.

Ullrich hat auf seiner Homepage erklärt, er bestünden Kontakte zu anderen Radsportverbänden wegen einer Lizenz 2007. Beim ÖRV hat es laut Massak aber diesbezüglich keine Anfrage gegeben. Massak schlug jedenfalls vor, dass der Weltverband und nicht die Landesverbände die Lizenzen der Fahrer der 20 ProTour-Rennställe ausstellen sollte.

Nach dem Austritt aus dem Schweizer Verband unterliegt der oberhalb des Bodensees im Kanton Thurgau lebende Ullrich künftig nicht mehr der Schweizer Sportgerichtsbarkeit. Auf das drohende Verfahren vor der Disziplinarkammer von Swiss Olympic sollte der Austritt jedoch keinen Einfluss haben. Zum Zeitpunkt der mutmaßlichen Vergehen fuhr Ullrich mit einer Schweizer Lizenz, weshalb für allfällige Sanktionen die Schweizer Anti-Doping-Behörden zuständig sein sollten.

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