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Ullrich im Streit mit Teammanager

Während Jan Ullrich gemeinsam mit den weiteren Tour-de-France-Stars Andres Klöden und Georg Totschnig beim Grazer Altstadt-Kriterium im Einsatz war, spitzt sich der Streit mit seinem Team-Manager Walter Godefroot zu.

Nachdem Godefroot dem Radprofi fehlende Professionalität vorgeworfen hatte, kündigte der Olympiasieger in der ARD-Talkshow „Beckmann” Konsequenzen an: „Ich bin enttäuscht und ärgere mich maßlos. Ich werde das mit Walter anlässlich des Weltcup-Rennens am Sonntag in Hamburg klären und meine Konsequenzen ziehen.”

Nach dem enttäuschenden vierten Platz seines Mannschafts-Kapitäns bei der Tour de France hatte der T-Mobile-Manager Ullrich und sein Umfeld hart kritisiert. Zu dessen persönlichem Betreuer Rudy Pevenage habe er weder „professionell noch persönlich” Vertrauen, sagte Godefroot dem „Figaro”. Der „L’Equipe” erklärte der Belgier, Ullrich fehle der nötige „Killerinstinkt”, die richtige Einstellung und die mentale Stärke, eine Tour zu gewinnen. Godefroot: „Wir haben alles auf Jan ausgerichtet. Er wollte die Tour gewinnen, und er hat nicht ein Mal einen Etappensieg geholt”.

Der kritisierte Olympiasieger verteidigte sich im Fernsehen. „Mit der Attacke auf das Gelbe Trikot ist es nicht so gelaufen. Ich war richtig krank, hatte erhöhte Temperatur. Normalerweise hätte ich eine Woche ins Bett gehört. Diesen Lance Armstrong zu schlagen, war unmöglich. Aber wenn ich gesund gewesen wäre, hätte es anders ausgesehen. Ich habe ja das Radfahren nicht verlernt.”

Am Montag waren Ullrich, Klöden und das in der Teamwertung siegreiche Team T-Mobile in Bonn begeistert empfangen worden. Ullrich versprach dabei den rund 2.000 Fans im Forum der Firmenzentrale einen neuerlichen Angriff auf den Tour-Sieg. Am Dienstag fuhr Ullrich bei einer Pressekonferenz in Graz schwere Geschütze gegen die deutschen Pressevertreter auf. „Die deutsche Presse ist nur für Negativschlagzeilen gut. Sie haben andauernd versucht, einen Keil zwischen Ullrich und Klöden zu treiben. Ich bin froh, endlich einmal andere Gesichter zu sehen”, betonte der Goldmedaillengewinner von Sydney 2000, der hinzufügte: „Klöden ist für seine Leistung viel zu wenig gefeiert worden. Wir fahren gerne zusammen und sind gute Freunde – alles andere ist von der Presse erfunden.”

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