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Ukraine: Mit Schere Brust abgeschnitten

Die Schmerzen waren unerträglich. Zehn Jahre lebte Lyudmyla K. (76) mit Brustkrebs, litt Höllenqualen. Kein Arzt konnte der mutigen Ukrainerin helfen.

Dies ist die Geschichte einer verzweifelten Frau. Der Fall Lyudmyla K. (76): Vor zehn Jahren wurde laut Bild.de bei der Bäckerin Brustkrebs festgestellt. Die Ärzte in der Ukraine schickten sie zur Bestrahlung. Doch nicht die beiden Tumoren wurden abgetötet, sondern das gesamte Brustgewebe bis hinein in die Rippen.

Die Mediziner gaben Lyudmyla K. auf: „Die Ärzte sagten, ich solle froh sein, so lange überlebt zu haben. Das Gewebe war hart wie ein Panzer, ganz dunkel. Es waren unendliche Schmerzen. Da habe ich zur Schere gegriffen.“ Ihr Glück: Weil das Gewebe ausgetrocknet war, gab es keine klaffende Fleischwunde.

Lyudmylas Tochter machte sich anschließend auf die Suche nach einer professionellen Therapie. Doch überall in Europa winkten Ärzte ab – die alte Dame hat kein Geld. Nur die Berliner Meoclinic bot Hilfe an, sie hat einen Fonds für Notfälle.

Dreimal wurde Lyudmyla operiert. Mit Erfolg! Heute ist sie geheilt, schon nächste Woche kann sie nach Hause fahren, ihre Tochter und drei Enkel in die Arme schließen.

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