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Äußerst reizvolle West-Ost-Achse

Die Geigerin und Dirigentin Liana Issakadze.
Die Geigerin und Dirigentin Liana Issakadze. ©(Foto: Arpeggione)
Lustenau. Die Ausflüge der ausgezeichneten und beliebten Arpeggione-Musici in den Lustenauer Reichshofsaal werden vom Publikum immer wieder mit großer Freude quittiert, so auch am Sonntagabend.

Auf dem Programm des 5. Lustenauer Abo-Konzerts gings sehr gegensätzlich zu – auf Haydn und Mozart folgte der populäre moderne Klassiker George Gershwin (1898–1937) aus Amerika. Die Leitung des Konzerts und den Solo­part bei Mozart und Gershwin hatte die berühmte Geigerin Liana Issakadze aus Tiflis/Georgien inne, weitere Solisten waren der Pole Ryszard Grob­lewsky (Viola), die Georgierin Tamara Licheli (Klavier) und der Vorarlberger Perkussionist Stefan Greussing. Drei Komponisten aus dem Westen, drei hervorragende Interpreten aus dem Osten – eine reizvolle musikalische Achse.

Joseph Haydn (1732–1809) fehlt als mächtiger Jahresregent heuer fast nie in einem Musikprogramm, so auch nicht in Lustenau. Seine beschwingte Sinfonie Nr. 30 in freundlichem C-Dur („Halleluja“), Hob.I:30, die 1765 in Eisenstadt komponiert wurde, eröffnete in delikater Arpeggione-Qualität den Abend. Es folgte die populäre „Sinfonia concertante“, Es-Dur, für Violine, Viola und Orchester, KV 364, vom Salzburger Meister Mozart. Liana Issakadze (Violine) und Ryszard Groblewsky (Viola) begeisterten mit ihrem sensiblen Dialog, trefflich begleitet vom Orchester, in diesem kammermusikalischen Meisterwerk Mozarts. Und bei Gershwins „Sieben Szenen aus ,Porgy and Bess für Violine, Klavier, Jazz-Drums und Streichorchester“ brodelte die Stimmung im Saal, vor allem die Meistergeigerin Liana Issakadze entzückte mit ihrem höchst sinnlichen Geigenklang etwa im Ohrwurm der „Summertime“ und als temperamentvolle Orchesterleiterin der nun zur „Jazz-Band“ mutierten Arpeggione-Künstlerschar.

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