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"Überteuerte Werbekampagne": Markus Linhart unter Beschuss

Sieht sich massiver SP-Kritik ausgesetzt: Bregenz Stadtoberhaupt Markus Linhart.
Sieht sich massiver SP-Kritik ausgesetzt: Bregenz Stadtoberhaupt Markus Linhart. ©VOL.AT/Steurer
Bregenz - Starken Tobak packt die Bregenzer SPÖ aus: Sie wirft Bürgermeister Linhart vor, massenhaft Geld für überteuerte Werbekampagnen zu verschwenden.
Bregenz: Teures "Stadtlogo-Neu"

Die Landeshauptstadt hat wahrlich schon bessere Zeiten erlebt: finanziell liegt man an den Gestaden des Bodensees auf dem Trockenen. Dies beweisen etwa auch die fehlenden Mittel für den Eislaufplatz. Ein Umstand, der bereits die Wogen hochgehen ließ. Jetzt werden von Seiten der Bregenzer SP massive Vorwürfe laut.

Zigtausend Euro für Werbekampagnen?

Nach Angaben der Sozialdemokraten werden hohe Euro-Beträge für das Prestige der Stadt aufgewendet. 70.000 sollen allein für das Re-Design der CI (“Corporate Identity”) und des Bregenz-Logos geflossen sein. Und weitere 65.000 Euro würden in eine “Danke-Kampagne” gebuttert. Das sitzt. Im Grunde genommen bedeutet dies nach Ansicht der SP nichts anderes, als dass die Stadtoberen Werbung sinnvolleren Maßnahmen für die Bevölkerung vorzögen.

SP: “Geldverschwendung muss ein Ende haben”

„Es ist zwar positiv, dass den Menschen ein gesellschaftsbewusstes Verhalten, wie etwa keinen Müll wegzuwerfen oder nicht übermäßig Alkohol zu trinken, näher gebracht werden soll. Doch bewusstseinsbildende Maßnahmen zu diesem Preis, wie die „Danke-Kampagne“, kann sich Bregenz unserer Meinung nach einfach nicht leisten. Stattdessen muss die Freunderlwirtschaft und die Geldverschwendung im Interesse der nächsten Generationen von Bregenz ein Ende haben“, findet SP-Stadtrat Klaus Kübler.

Stadt Bregenz: “Bewusstseinsbildendes Projekt”

Von diesen Vorwürfen will man von Seiten der Stadt Bregenz auf Nachfrage von VOL.AT nichts wissen: Schließlich handle es sich bei der Kampagne um ein bewusstseinsbildendes Projekt. Damit solle erreicht werden, dass es in Bregenz weniger Vandalismus, weniger Verunreinigung des des öffentlichen Raums, weniger Litterung, weniger Alkohol- und Drogenmißbrauch sowie eine Verbesserung der Toleranz im Leben miteinander gibt. “Wenn wir hier rein vom finanziellen Aspekt sprechen, so haben wir in Bregenz allein aufgrund von Vandalismus und Littering einen jährlichen Kostenaufwand von rund 308.000 Euro, wegen Alkoholmissbrauchs von weit mehr als 2 Millionen Euro”, verteidigt man die Maßnahme. Wenn durch die Kampagne eine Minderung der Kosten um nur 5 Prozent jährlich erreicht werden könne, wären es dieses Jahr 100.000 Euro, die eingespart werden könnten. Die Kampagne würde sich demnach bereits nach einem Jahr refinanzieren.

Vorwürfe bereits in der Vergangenheit

Die Vorwürfe gegen Linhart, zu viel Geld für Werbekampagnen auszugegeben, sind nicht neu. Erst unlängst entbrannte eine erbitterte Debatte um die Überarbeitung des Bregenz-Logos – Kostenpunkt 46.500 Euro. Schon damals hinterfragte die Opposition die Sinnhaftigkeit der Maßnahme.

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