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Über 2000 Pflegepersonen gehen bis 2030 in Pension

Die Bemühungen in der Pflegeausbildung werden geschätzt, reichen aber laut den Pflegeheimen nicht aus.
Die Bemühungen in der Pflegeausbildung werden geschätzt, reichen aber laut den Pflegeheimen nicht aus. ©VOL.AT/Roland Paulitsch
Schwarzach - In die vom Landesrechnungshof entfachte Diskussion um ein Strategiekonzept zur bedarfsgerechten Pflegeausbildung platzte aktuell zumindest eine gute Nachricht. Das Land hat den bei der Krankenpflegeschule in Feldkirch geplanten Erweiterungsbau genehmigt.

Die Kosten betragen rund 1,1 Millionen Euro. „Damit kann bereits im Herbst 2014 eine zusätzliche Klasse starten“, bestätigt Gesundheitslandesrat Dr. Christian Bernhard. Ab 2015 bzw. 2016 soll es dann die nächste Aufstockung der Kapazitäten für die Diplom- und Pflegehelferausbildung geben.

Akuter Personal-Bedarf

Sie wird nötig sein, denn bis 2030 gehen laut derzeitigem Stand in allen Pflegebereichen, also Langzeit-, Akut- und Hauskrankenpflege, 1342 Diplomkräfte in Pension. Bei den Pflegehelferinnen bzw. -helfern sind es 829 Mitarbeiter, die ausscheiden. Bei Diplompflegekräften gibt es demnach einen zusätzlichen Bedarf von 237 Mitarbeitern, bei den Pflegehelfern wurde eine Zahl von plus 325 errechnet.

Anstrengungen reichen nicht

Von Seiten der Pflegeheime werden die Bemühungen des Landes durchaus anerkannt. „Es reicht jedoch nicht“, sagt etwa Martin Herburger vom Haus der Generationen in Götzis. In Vorarlberg bestehe nämlich die ungute Situation, dass der Markt an Pflegekräften völlig ausgetrocknet sei.

Lesen Sie den vollständigen Artikel in der heutigen Ausgabe der VN.

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