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Über 1.300 Interessierte beim Wirtschaftskammer-Bildungsforum

Über 1.300 Interessierte kamen zur größten Bildungsveranstaltung des Landes.
Über 1.300 Interessierte kamen zur größten Bildungsveranstaltung des Landes. ©Dietmar Mathis
Zum dritten Mal lud die Wirtschaftskammer Vorarlberg Bildungsinteressierte auf die Werkstattbühne und setzte mit dem 3. Bildungsforum nach 2013 und 2015 erneut starke Akzente in der Bildungsdiskussion.

„Wir setzen fort, was wir 2013 mit der ersten großen Veranstaltung begonnen haben. Wir haben damals auf der politischen Ebene Diskussionen ausgelöst, die sich auch fünf Jahre danach über weite Strecken immer noch mit Türschildern und mit unserem Bildungssystem beschäftigen. Was wir für unsere Kinder brauchen, sind die besten Schulen“, betonte Wirtschaftskammerpräsident Hans Peter Metzler bei seiner Eröffnungsrede vor über 1.300 Pädagoginnen und Pädagogen sowie bildungsinteressierten Gästen.

Mit den Bildungsforen möchte die Wirtschaftskammer entsprechende Impulse setzen. Experten, die bildungsrelevante Themen beleuchten, sollen den Blick über den eigenen Tellerrand hinaus schärfen, die Vorstellung von Schulpreis-Schulen auch bei uns motivieren und Mut zu guten Schule machen.

Hans Peter Metzler, der den Lehrerinnen und Lehrer im Land seinen Dank und seine Wertschätzung aussprach: „Bildung ist für uns als Wirtschaftskammer ein absolutes Zukunftsthema. Wir werden daher auch künftig Vorarlberger Schulen in ihrer Entwicklung aktiv unterstützen und den Stein weiter rollen lassen, weil wir zutiefst davon überzeugt sind, dass von guten Schulen nicht nur die Wirtschaft, sondern vor allem auch die Gesellschaft und die Menschen in unserem Land profitieren werden.“ Wirklich nachhaltige Veränderungen gestalteten sich dagegen meist schwieriger und brauchen daher in aller Regel auch mehr Zeit. Neben der Zeit brauchen gerade Veränderungen in Schulen immer eine gewisse Offenheit der Involvierten, aber auch die Bereitschaft, sich auf Neues einzulassen und zu lernen. Den Blick über den Tellerrand boten vier Top-Referenten.

Impulse durch Referenten

Prof. Dr. Gunter Dueck, freier Schriftsteller, Publizist und Speaker, beschrieb in seinem Vortrag, welche Kompetenzen in der Arbeitswelt von morgen gefragt sind: „Immer mehr Wissen und Kompetenz wandert in automatisierte Systeme, damit ändern sich die Anforderungen in einer gleichzeitig immer komplexeren Arbeitswelt. Reines Fachwissen verliert an Bedeutung, Offenheit, Neugier und Anpassung an sich stetig wandelnde Prozesse werden immer wichtiger.“

„Die Schule der Zukunft Schulen können Orte sein, an denen Kinder sich wohlfühlen und mit Freude und Neugier lernen“, diese Vision zeichnete Dr. Andreas Salcher, Bestsellerautor, Unternehmensberater und Keynote Speaker. In der lebendigen Schule würden Kinder berührt und nicht perfektioniert. Was laut Salcher zählt, ist die Beziehung zwischen Lehrern und Schülern, und die Wertschätzung füreinander.

Dr. Michael Winterhoff attestierte, dass rund die Hälfte aller Schulabgänger heute nicht in der Lage sei, die Anforderungen des Berufslebens zu erfüllen. „Es fehlen ihnen sogenannte Soft Skills wie Arbeitshaltung, Sinn für Pünktlichkeit, die Akzeptanz von Fremdbestimmung oder Teamfähigkeit“, erklärte Kinder- und Jugendpsychiater. Deshalb sei die Entwicklung der emotionalen und sozialen Psyche enorm wichtig. Wie das gelingt? Winterhoff: „Durch viel Zeit, viel Ruhe und viel Anleitung der Kinder und Jugendlichen.“

Angelika Knies referierte zum Thema „Vielfalt statt Einfalt – von den Chancen der Arbeit mit heterogenen Gruppen“ und berichtete aus der Praxis: Sie ist Leiterin der Anne-Frank-Schule, die 1990 als dreizügige Integrierte Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe und gebundene Ganztagsschule gegründet wurde. Die Startbedingungen waren schwierig, heute ist die Akzeptanz groß, wie Knies berichtet: „2013 erhielt wir als Anne-Frank-Schule den Deutschen Schulpreis, weil wir schwächere Schüler motivieren und zugleich hochbegabten Schülern die Möglichkeit geben, ihre Fähigkeiten zu verfeinern.“

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