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Überwiegend mäßige Lawinengefahr

Die Gefahr spontaner Lawinenabgänge ist deutlich zurückgegangen. In tieferen Lagen sind jedoch an steilen, stärker besonnten Grashängen vermehrt Nassschnee-rutsche und Grundlawinen möglich. Lawinen-Lagebericht [PDF 29 KB]

Am Samstag herrschte traumhaftes Wintersportwetter mit optimaler Fernsicht. Die Temperaturen erreichten in 2000 m um Null °C. Dazu wehten nur schwache Winde. Die Nacht auf Sonntag war nur teilweise klar. Insgesamt begünstigte der Witterungsverlauf besonders an stärker besonnten Hängen den weiteren Setzungs- und Verfestigungsprozess der Schneedecke. Kämme und Rücken weisen in exponierten Lagen wenig Schnee auf. An Graten sind oft mächtige Wächten vorhanden und in Leehängen liegen stellenweise noch störanfällige Triebschneepakete. Besonders in höhergelegenen Schattenhängen sind nach wie vor auch ungünstige Zwischenschichten vorhanden und das Schneedeckenfundament ist schwach.

Alpinwetterbericht

Es wird am Sonntag erneut sehr sonnig. In den nördlichen Regionen halten sich vorerst noch einige Wolkenfelder. Die Temperaturen steigen tagsüber in 2000 m auf Minus 5 °C. Dazu weht nur schwacher Wind aus wechselnden Richtungen.

Beurteilung

Es besteht überwiegend mäßige Lawinengefahr. Gefahrenstellen finden sich oberhalb ca. 1800 m, insbesonders an Steilhängen der Expositionen West über Nord bis Südost sowie in Rinnen und Mulden mit Triebschnee. Die Gefahrenstellen sind teilweise schwierig zu erkennen. Lawinenauslösungen sind dort insbesonders bei grosser Zusatzbelastung – wie z. B. Schifahrergruppen ohne Abstände – möglich. Besonders im Hochgebirge sind selten begangene bzw. befahrene Steilhänge noch etwas kritischer einzuschätzen und erfordern deshalb Erfahrung in der Beurteilung. Die Gefahr spontaner Lawinenabgänge ist deutlich zurückgegangen. In tieferen Lagen sind jedoch an steilen, stärker besonnten Grashängen vermehrt Nassschneerutsche und Grundlawinen möglich.

Vorschau bis 08.02.2005

Zu Beginn der neuen Woche dominiert in den Bergen weiterhin die Sonne. Die Lawinengefahr geht somit weiter zurück.

Quelle: www.vorarlberg.at/lawine

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