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Überregionale Drogenhilfe

Die Drogenarbeit in der Bodenseeregion tritt in eine neue Phase: In Bregenz wurde am Donnerstag eine länderübergreifende Drogenhilfegruppe gegründet.

Cannabis soll in der Schweiz legalisiert werden – gerade als
diese Meldung bekannt wurde, tut sich in Sachen Drogen wieder etwas:
am Donnerstag wurde eine länderübergreifende Drogenhilfegruppe in Bregenz
gegründet.

Im Rahmen der Euregio – Zusammenarbeit der Staaten rund um den Bodensee –
hat sich auf Initiative des Bodenseerats die sogenannte
“Arbeitsgruppe Sucht- und Drogenhilfe Euregio Bodensee” konstituiert.
Zweimal jährlich werden sich die Mitglieder dieser Arbeitsgruppe zum
Erfahrungs- und Lernaustausch künftig treffen.

“Denn obwohl die rechtliche Situation in allen vier Staaten unterschiedlich
ist, haben wir eines gemeinsam: die Suchtproblematik”, erklärt
Drogenkoordinator Thomas Boss gegenüber den “VN”.

Dieses erste Treffen stand ganz im Zeichen des Kennenlernens. Eine
Zusammenarbeit in der Zukunft wurde ebenfalls beschlossen. “Es gilt
vorhandene Ressourcen gemeinsam zu nutzen”, klärt der Vorsitzende des
Bodenseerats, Heinz Rheinberger, auf.
Aber auch die geplante Legaliserung von Cannabis in der Schweiz wurde in
dieser neugegründeten Drogenhilfe angesprochen. Boss, der übrigens auch
Sprecher dieser Arbeitsgruppe ist, sieht durch diese Freigabe massive
Probleme auf Vorarlberg zukommen. “Drogen machen vor keiner Grenze halt.”

Auch der Vorarlberger Sicherheitsdirektor Elmar Marent äußerste ernste
bedenken gegen diesen Schritt der Schweiz, spricht sich aber gleichzeitig
für eine Liberalisierung im Umgang mit Drogen aus. “Wir sollten den
Kleinst- und Erstkonsumenten sagen, dass der Konsum weicher Drogen falsch
ist, sollten sie aber absolut nicht kriminalisieren”, so Marent.

(Bild: VN)

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