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Überlingen: Entschädigung ungelöst

Knapp drei Jahre nach dem Flugzeugunglück von Überlingen mit 71 Toten warten 30 Opferfamilien noch auf Entschädigung. Sie haben Klage gegen die Schweizer Flugsicherung skyguide einreichen lassen.

skyguide-Chef Alain Rossier verwies am Freitag in Zürich darauf, dass Schweizer Gerichte relativ geringen Schadensersatz zusprechen. Rossier sprach von Entschädigungssummen von schätzungsweise 10.000 bis 20.000 Franken (6.497 bis 12.995 Euro) in der Schweiz. Die anderen Hinterbliebenen, die von deutschen Rechtsanwälten vertreten wurden, haben Geld aus einem gemeinsamen Fonds bekommen, den skyguide, Deutschland und die Schweiz gebildet haben. Daraus haben sie über den Weg des außergerichtlichen Vergleichs rund 150.000 Dollar (124.316 Euro) je Opfer erhalten.

Die Schweizer Flugsicherung ist von der deutschen Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen (BFU) mitverantwortlich für die Katastrophe vom 1. Juli 2002 gemacht worden. Damals kollidierten eine russische Passagiermaschine mit 69 Menschen an Bord und ein Frachtflugzeug mit zwei Piloten in rund elf Kilometern Höhe und stürzten ab. Die meisten Opfer waren Schulkinder aus Ufa (russische Teilrepublik Baschkirien).

Unabhängig von der Entschädigungsfrage laufen die strafrechtlichen Ermittlungen. Staatsanwaltschaften in Deutschland und der Schweiz haben ihre Untersuchungen noch nicht abgeschlossen. Gegen sieben Verantwortliche von skyguide wird wegen fahrlässiger Tötung in 71 Fällen ermittelt.

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